Hallo, hier kommt die Sieben! Sie ist nicht nur Primzahl, sondern sogar ein Bestandteil des einzig möglichen Primzahldrillings (Drei - Fünf - Sieben). Damit steckt sie als Primfaktor in ganz vielen anderen Zahlen drin. Die Teilbarkeit durch Sieben zu prüfen, ist etwas umständlicher. Genauso wie zu erklären, was die wundersame Eigenschaft als "Generatorzahl" für die wundersame Zahl 142857 bedeutet: Wenn man jene Zahl nämlich mit Eins, Zwei, Drei, Vier, Fünf und Sechs multipliziert, kommt immer dieselbe zyklische Ziffernfolge als Ergebnis heraus - und bei Multiplikation mit Sieben: Probiere es doch einfach aus!
Die Sieben spielt in vielen Kulturen und Religionen eine besondere Rolle. So findet im Alten Testament die Schöpfung an Sieben Tagen statt und genau der Siebte Tag ist der Tag der Ruhe (bei manchen Menschen der Tag zum Cachen...). Josef deutet den Traum des Pharaos in sieben fette Jahre und sieben magere Jahre. Der heilige Leuchter der Juden, die Menora, hat sieben Arme.
Im Neuen Testament geht es weiter: Jesus soll am Kreuz sieben letzte Worte gesagt haben und zu Lebzeiten sieben Ich-bin-Worte (eines davon ist mein Konfirmationsspruch). Das Vaterunser besteht aus sieben Bitten, im Matthäus-Evangelium gibt Jesus sieben Gleichnisse vom Himmelreich und im Johannes-Evangelium werden sieben Wunder Jesu beschrieben.
Die Katholische Kirche kennt sieben Tugenden, sieben Laster und sieben Sakramente.
Etwas profaner haben diverse Künstler der Sieben klanglich ein Denkmal gesetzt: Ob Wolfgang Petry uns "Sieben Tage, Sieben Nächte" lang die Ohren voll jaulte, Roland Kaiser gleich "Sieben Fässer Wein" leer soff, sich die Bots "Sieben Tage lang" fragten was sie nur trinken sollen oder die Kölsch-Rocker von BAP gleich ein ganzes Album der "Pik Sibbe" widmeten.
Genug der Vorrede, die nächsten Sieben Tage und Sieben Nächte magst Du an folgendem Rätsel knobeln:

Alles klar? Dann mal mit Siebenmeilenstiefeln ab zur Dose!