Geologie des Rosenegger Bergs - Earth-Cache
Der Rosenegger Berg
Hier zeige ich euch den Rosenegger Steinbruch sowie Informationen über die Geologie des Rosenegger Bergs:
Das Rosenegg befindet sich auf der Gemarkung der Gemeinde Rielasingen-Worblingen im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg, Deutschland.
Der Berg liegt eineinhalb Kilometer westlich der Gemeinde Rielasingen-Worblingen, wenige Meter östlich der Schweizer Grenze, im Naturraum Hegau.
(Quelle: Wikipedia)
Der Rosenegger Berg ist vulkanischen Ursprungs. Der Phonolithkegel ist nur an wenigen Stellen aufgeschlossen. Die Besonderheit des sehr harten Rosenegg-Deckentuffs ist das Vorkommen eines grünschwarzen Bronzit.
Der Rosenegger Berg erhebt sich als rundlicher, in Ost-West-Richtung gestreckter Klotz aus der ebenen Schotterfläche, fällt dann im Osten mit steiler Böschung auf ein Drittel seiner Höhe ab und schiebt sich mit einer spitzen flachen Nase bis dicht an die Aach heran. Im Nord-Westen fällt der Rücken flach ein.
Die fast ebene Hochfläche, die eine schüttere Auflage aus Würm-Grundmoräne besitzt, wird landwirtschaftlich genutzt, die Hänge sind überwiegend bewaldet.
Der Rosenegger Berg wird aus Gestein aufgebaut, das im jüngeren Terziär (Miozän) gefördert wurde und sich über die umgebenden Sedimente der Oberen Süßwassermolasse legte.
Die Deckentuff-Eruptionen entstiegen einer langen Tiefenspalte, die sich in Ost-West-Richtung vom Heilsberg über den Rosenegger Berg und den Hardberg bis zum Galgenberg vermuten lässt. Das Aufreißen dieser Tiefenspalte ist wohl auf die Alpenfaltung mit starkem Druckaufbau, auf Hebungsvorgänge und Zerreißungen in der Erdkruste zurückzuführen.
Der Vulkanherd, der zu diesen Tuff-Eruptionen geführt hat, lag in geologisch geringer Tiefe, worauf ein hoher Anteil von in dieser Tiefe anstehenden Grundgebirgsgesteinen im Tuff hinweist.
Die heute stark gerundeten Formen des Rosenegger Berges deuten darauf hin, dass an seiner Ausgestaltung die Gletschererosion nicht unwesentlich beteiligt war. Während eines späteren, länger andauernden Rückzugsstadiums des Rheingletschers (Stadium 6) legte sich der Eisrand, von Osten kommend, um den Berg herum. Die ehemalige Endmoräne lässt sich heute noch an der nördlichen Bergflanke nachweisen, wo sie vor dem Bergsporn (nördlich der L222) als dicht bewaldeter unterbrochener Wall von 460 m bzw. 455 m NN in leichtem Bogen nach Norden zieht.
Das Gestein der Tuffe ist in seiner Zusammensetzung und Ausbildung sehr mannigfaltig. Dort, wo es früher in Steinbrüchen gewonnen wurde, tritt der Tuff als graues festes Gestein auf.
In der vorwiegend feinkörnigen Grundmasse mit vulkanischen Materialien sind faustgroße Einschlüsse aus verschiedenen Sediment- und Grundgebirgstrümmern eingebacken, ebenso erstarrte Lavatropfen.
Der drusig - poröse Tuff ähnelt Olivin, Augit, Kalksinter und als Verkieselung Opal, seltener Analcin und Zeolithe.
Die Umgebung
Am Boden des Steinbruchs ist eine Grillstelle mit mehreren Tischen und Bänken eingerichtet. Wer mag und entsprechenden Proviant dabei hat, kann hier rasten. Als zweite Möglichkeit der Rast bietet sich die Gastwirtschaft auf dem Gipfel an.
Oberhalb des Steinbruchs, und von unten aus sichtbar, gibt es zudem einen Aussichtsspunkt mit tollem Blick in die Landschaft.
Die Wege um den Rosenegger Berg sind besonders schön, da der Wald ziemlich naturbelassen ist.
Der Cache
Da es sich um einen Earth-Cache handelt, müsst ihr Fragen beantworten, um den Cache loggen zu dürfen. Die Informationen, die ihr dafür benötigt, findet ihr an den angegebenen Koordinaten. Dort steht eine Infotafel von der ihr die Antworten auf die untenstehenden Fragen Nr. 1 bis 4 herauslesen könnt.
Für die Antworten Nr. 5 und 6 müsst ihr den Steinbruch genauer untersuchen.
Für Frage Nr. 5 benötigt ihr zusätzlich ein Lineal, Meterstab oder ein ähnliches Messwerkzeug.
Aufgrund des Geländes bei Wegpunkt 1 und Wegpunkt 2 ist die Geländewertung bei 3 eingestuft. Um die Frage 5 beantworten zu können, muss jedoch nicht in den steil aufragenden Felswänden geklettert werden.
Die Natur
Ihr befindet euch mitten in der Natur. Beachtet die Attribute. Ganz Süddeutschland ist Zeckengebiet!
Steinbrüche sind bei Unwetter gefährlich und kein Ort um sich dort aufzuhalten.
Gebt auf euch acht. Ihr entscheidet, wie weit ihr gehen wollt.
Die Muggel
Mit Muggels muss man immer rechnen. Sollte bei einem Earth-Cache aber kein Problem sein.
Die Aufgabe
Beantwortet folgende Fragen um loggen zu können:
1. Der Rosenegger Berg erhebt sich ca. …………… müNN.
2. Der Rosenegger Berg wird aufgebaut aus …………….
3. Der Vulkanherd lag in einer Tiefe von …………….
4. Erstarrte Lavatropfen werden ……………. genannt.
Untersucht nun das Gestein des Steinbruchs:
5. Wie oben beschrieben, besteht das vorhandene Gestein vorwiegend aus feinkörniger Grundmasse mit vulkanischen Materialien, in die bis zu faustgroße Einschlüsse aus verschiedenen Sediment- und Grundgebirgstrümmern und erstarrte Lavatropfen „eingebacken“ sind.
Findet nun solche Einschlüsse.
Hierzu müsst ihr euch eine Stelle suchen, an der das Gestein offen vor euch liegt. Es ist hilfreich eine Stelle in einer Felswand auszusuchen, die wenig verwittert ist, d.h. eine Stelle, die relativ „frisch“ abgebrochen erscheint und die Bruchstelle nicht zu klein ist. Um besagte Einschlüsse zu finden, ist es nötig bis auf etwa einen halben Meter an den Fels heranzugehen und die Beschaffenheit des Gesteins in Augenschein zu nehmen. Die meisten Einschlüsse sind nur wenige Zentimeter groß, etwa wie eine Mandarine, eine Kirsche oder eine Walnuss. Zum Beispiel bei Wegpunkt 1 (nördlich der Grillstelle) oder bei Wegpunkt 2 (Pfad hinter dem Schild hinauf) könnt ihr solche Einschlüsse finden. Bei Wegpunkt 2 ist die Felswand etwas verwittert, die Einschlüsse lassen sich trotzdem gut erkennen.
Wenn ihr einen Einschluss gefunden habt, haltet das mitgebrachte Lineal (o.ä.) daran, macht ein Foto davon und fügt es eurem Log hinzu. Beschreibt nun zusätzlich mit wenigen Worten was ihr gefunden habt. Zum Beispiel: Farbe, Form, Größe und Beschaffenheit des Einschlusses.
Damit ihr wisst, wonach ihr suchen müsst und ganz einfach ausgedrückt: Ein Einschluss ist ein Stein, der in einen anderen Stein eingebettet ist.
6. Schätzt als Letztes nun noch den ungefähren Durchmesser des Steinbruchs sowie die Höhe der Steinbruchwand im Osten (unterhalb des Aussichtspunktes).
Die Logs
Ihr könnt eure Antworten per “Nachricht an den Owner” an mich senden und direkt loggen.
Sollte etwas nicht ganz passen, melde ich mich bei euch.
Der Owner-Wunsch
Schön wäre es, wenn ihr ein Foto von euch mit eurem GPS-Gerät/Smartphone vor der Steinbruchwand macht und es eurem Log beifügt. Alternativ würde auch ein Foto nur von eurem GPS-Gerät/Smartphone vor der Steinbruchwand genügen.
Die Parkplätze
Der Cache ist am besten mit dem Fahrrad auf dem südlich gelegenen und asphaltierten Wirtschaftsweg oder zu Fuß über den Rosenegg-Rundweg zu machen. Der Rosenegg-Rundweg ist auch ein Naturlehrpfad. Beachtet dabei bitte, dass das Radfahren auf dem Naturlehrpfad gemäß den Bestimmungen des Landeswaldgesetzes Baden-Württemberg nicht gestattet ist.
Das Cachermobil kann am Ende der Straße “Am Rebberg” abgestellt werden. Der Fußmarsch durch Wald ist dann ganz ordentlich aber sehr schön und es können dabei noch die anderen Caches auf dem Weg dorthin angegangen werden. Zumindest solange es sie noch gibt. Eine Pflege scheint nicht mehr stattzufinden.
Wer sein Cachermobil näher parken möchte, tut dies auf eigene Verantwortung.
Die Grenze
Achtung: Ihr befindet euch in unmittelbarer Nähe zur Deutsch-Schweizer-Grenze. Es ist ratsam eure (gültigen!) Identifikationen dabei zu haben.
Der Spaß
Und nun wünsche ich euch viel Spaß und Vergnügen beim Cachen am Rosenegger Berg. Ich freue mich auch Eure Erfahrungen und auf Eure Logs.