Dieser Rätsel-Cache thematisiert Steine und Begriffe, die mit Gesteinen im weitesten Sinne zusammenhängen. Die erwähnten Gesteine sind nicht hochkarätig, jedoch mit der Region Schaffhausen verbunden.
Gestein A (Anzahl Buchstaben [ohne ...stein]):
- Der Rheinfallfelsen besteht aus diesem Material.
- Der Platten... ist seit dem Spätmittelalter als Mauerstein benützt worden. Das bedeutendste Bauwerk daraus ist der Munot.
- Zement ist ein Baustoff aus diesem Gestein.
- Bei den Böden in unserer Region fliesst «hartes Wasser» aus dem Hahn.
- Dieser Stein reagiert auf Salzsäure mit Aufbrausen (Carbonattest).
Gestein B (Anzahl Buchstaben):
- Einer der bedeutendsten Natursteine der Schweiz findet teils noch heute Verwendung für die Herstellung von Bausteinen, Grabmälern oder Gewölbesteinen.
- Bergbaugeschichtlich bedeutende Abbaugebiete lagen u.a. im Seewi-Steinbruch (Beggingen) und bei Schlatt-Paradies (s. GC63F18).
- Wesentlich Anteil an der Bausubstanz haben diese Steine etwa am Münster zu Allerheiligen oder an der Hallauer Bergkirche St. Moritz.
Material C (Anzahl Buchstaben):
- Es zählt zu den Mineralien aus der Klasse der «Sulfate».
- Das bedeutendste Bergwerk befand sich in Oberwiesen, wo das Material bis 1944 abgebaut wurde. In der zweiten Hälfte des 19. Jh. fanden dort bis 150 Mann Arbeit.
- Das Rohmaterial wurde zu Düngezwecken verwendet oder durch Brennen zu Baustoff verarbeitet.
Material D (Addition der Quersumme des Buchstabenwortwertes):
- Abbaugebiete liegen im Raum Siblingen und Beggingen.
- Die tertiären Bolus... wurden in Lohn für den Ofenbau verarbeitet. Eigene Lehmgruben werden dort heute noch bewirtschaftet.
- Die keramische Industrie benötigt in der Hauptsache Opalinus-... (aus der Jurazeit), der u.a. in Neunkirch zu Tage tritt.
Gestein E (Wert des 5. Buchstabens):
- Dieses Gestein gehört zu den häufigsten innerhalb der kontinentalen Erdkruste.
- Dieses Gestein hat wegen seiner hohen Widerstandskraft, Härte und Wetterfestigkeit und wegen ihrer guten Schleif- und Polierbarkeit eine grosse wirtschaftliche Bedeutung im Bauwesen.
- «Feldspat, Quarz und Glimmer, die drei vergess ich nimmer.»
Gestein F (Anzahl Buchstaben):
- Das erbsenförmige Material wurde ab 1693 im Hochofen in Laufen am Rheinfall verhüttet (Kapazität bis zu 500 t im Jahr).
- Es wurde bis 1850 auf dem Südranden und Reiat abgebaut, um so teilweise den Eisenbedarf zu decken und leitete somit die Industrialisierung in der Region Schaffhausen ein.
- Oberhalb Osterfingen ist ein Lehrpfad («Spur») rund um erhaltene Gruben vorhanden. Nach dem Ende des Abbaus verloren viele Osterfinger Lohn und Arbeit und wanderten nach Amerika aus.
Der Stein des Anstosses – ein «Cache im Cache» – liegt bei N 47° 42.ABC / E 008° 43.DEF
Als Tauschobjekte können gerne besondere Steine mitgebracht werden. Willkommen sind insbesondere handbemalte Steine (s. FB-Gruppe "CH rocks") zum Ablegen.
Um euch keine Steine in den Weg zu legen, gibt es einen Geochecker: