#3 Fort in Prosnitz
Die Prosnitzer Schanze (auch Neufährschanze, Gustower Schanze, Fort Napoleon) ist eine Befestigungsanlage an der Südwestküste von Rügen, etwa 8 km südöstlich von Stralsund. Die Lage direkt am Strelasund in Sichtweite von Stralsund gab ihr einen hohen strategischen Wert.

Die Schanze befindet sich an der engsten Stelle des Strelasunds. Früher gab es hier einen Fährbetrieb, deshalb wurde die Schanze anfangs als Neufährschanze bezeichnet. Von der Schanze aus konnte man die Zufahrt zum Hafen Stralsund überwachen und auch den Verkehr zwischen Rügen und dem Festland (Brandshagen) kontrollieren. Sie wurde als reine Erdwallanlage errichtet, ohne Mauerwerk. Die Schanze bestand aus einem fast rechteckigen, von einem Wall umgebenen Innenraum (etwa 80 × 60 m). Westlich und südlich grenzte der Wall direkt an die Küste des Strelasunds, auf der Ost- und Nordseite schloss sich ein wassergefüllter Graben an, der auf der Nordseite mit einer Brücke überquert werden konnte.
Vor allem im Schwedisch-Brandenburgischen Krieg (1674 bis 1679) war sie stark umkämpft und wechselte mehrfach den Besitzer. Bis 1870 behielt die Prosnitzer Schanze ihre Funktion, danach wurde sie aufgegeben und verfiel. Da die Befestigungsanlage größteils aus Holz gebaut wurde, sind heute so gut wie keine Reste mehr vorhanden, nur die Wälle sind gut erhalten. Von den früher im Innenbereich stehenden Gebäuden ist außer einigen Schuttresten nichts mehr zu finden. Insgesamt ist die Schanze sehr stark zugewachsen und schwer zugänglich. Auf Luftaufnahmen zeigt sich aber ihre exakte geometrische Form noch deutlich.

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Final: N54 16.HIJ E13 11.KLM