
#59 - Geschichte
Im Jahr 1964 begann das Abteufen der ersten Schächte nahe der Ortschaft Zielitz. Das untertägige Abbaugebiet umfasst etwa 61 Quadratkilometer. Die Führungen unter Tage reizen Besucher aus der ganzen Welt - unter Tage befindet sich eine eigene Welt. Bis unter die Städte Haldensleben und Burg – beide etwa 19 Kilometer von Zielitz entfernt – suchen sich die Gänge ihren Weg unter der Erdoberfläche. Etwa 40.000 Tonnen Rohsalz gehen täglich durch alle Anlagen. Als Rückstand bleibt mineralisch verunreinigtes Steinsalz zurück, das aufgehaldet wird. Diese weithin sichtbare Halde, die sich am Ortsrand von Zielitz erhebt, wird von den Anwohnern liebevoll als „Kalimandscharo“ bezeichnet. Die jährliche Zahlung an Gewerbesteuern hat Zielitz zu gut gefüllten Kassen verholfen - deshalb konnte sich der 2000-Seelen-Ort ein eigenes Schwimmbad sowie eine moderne Turnhalle leisten.

Auf Grund jüngster Ereignisse lasst bitte eure CM's ausserhalb der Wälder stehen. Der Förster findet das nicht lustig und schneller als ihr denkt, ist hier alles im Archiv. Es ist eine so schöne Gegend, wo man wirklich alles zu Fuß oder mit Fahrrad erreichen kann. Vielen Dank