Hohe Granitkreuze im Waldviertel lösten zum Ende des 18. Jahrhunderts die oft anfälligen Kreuze aus Sandstein ab.
Oft wurden sie im nahe glegenen Böhmen hergestellt und als komplettes Kreuz mit Hilfe mehrerer Bauern an den Bestimmungsort transportiert und aufgestellt.
Die Kreuze wurden aus verschiedenen Gründen gestiftet und sollten Segen bringen oder vor Unheil schützen.
Noch heute sieht man sie an vielen Stellen im Waldviertel. Ihre Anzahl wird auf 250 bis 300 geschätzt.