Hier sucht Ihr einen einfachen PETling, der IN einem Versteck vor den Toren der Feldwebel-Lilienthal-Kaserne liegt.
Diedrich Lilienthal
Lilienthal wurde während des Zweiten Weltkriegs am 4. Februar 1941 zur 2. Kompanie der Panzerjäger-Ersatz-Abteilung 10 einberufen. Nach vier Monaten Grundausbildung wurde er zur 1. Kompanie der Panzerjäger-Abteilung 290 der 290. Infanterie-Division versetzt. Diese Abteilung sollte er bis zu seinem Tod nicht mehr verlassen.
Im Dezember 1941 erhielt er für einen Spähtrupp in Russland das Eiserne Kreuz II. Klasse verliehen. 1942 nahm er an einem Unteroffizierskurs teil und am 1. Dezember 1942 folgte seine Beförderung zum Unteroffizier. In der Folge wurde er mehrmals durch Granatsplitter verwundet. Am 15. Februar 1943 gelang es Lilienthal, einen russischen Angriff auf seine Stellung abzuschlagen. Als Geschützführer gelang es ihm, sieben Panzer und zwei 7,62 Feldkanonen zu vernichten. Der russische Angriff brach unter dem Abwehrfeuer zusammen. Unteroffizier Lilienthal wurde dafür das Eiserne Kreuz I. Klasse verliehen.
Auch an den folgenden beiden Tagen griff die Rote Armee die Stellung weiter an, wobei Unteroffizier Lilienthal verwundet wurde, aber weiter bei seinem Geschütz blieb. Nach drei Tagen lagen 18 vernichtete russische Panzer vor der Stellung des Unteroffiziers. Lilienthal wurde für diese Abwehrleistung am 2. April 1943 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet und zum Feldwebel befördert.
Lilienthal wurde in den folgenden Monaten noch sechsmal verwundet, bevor er am 14. August 1944 durch einen Bauchschuss schwer verwundet wurde und 14 Tage später im Feldlazarett 329 seinen Verletzungen erlag.Sein Grabstein befindet sich auf dem Friedhof der Zionskirche in Worpswede, Landkreis Osterholz
1966 wurde die Bundeswehr-Kaserne in Delmenhorst-Adelheide in „Lilienthal-Kaserne“ benannt und 1970 in „Feldwebel-Lilienthal-Kaserne“ umbenannt. Aufgrund des heute gültigen Traditionserlasses erfolgte die Umwidmung im Jahre 2021 in Delmetal-Kaserne.
Quelle: Wikipedia