Im Jahr 1852 als Reparaturwerft für die DDSG gegründet, wurde auch die Korneuburger Werft 1938 den Reichswerken "Hermann Göring" AG angeschlossen und großzügig ausgebaut. Durch die volle Integration in die deutsche Kriegsrüstung stieg die Zahl der Beschäftigten auf 1.700 an.
Die Schiffswerft in Korneuburg nach dem Krieg
Neben verschiedenen Schlepp- und Transportschiffen (u.a. für das Schwarze Meer) wurden in der Werft auch 30 Kommandotürme und mehrere Achtersteven (Heckteil der Takelage/Funkantenne) für U-Boote hergestellt. Für das österreichische Bundesheer wurden einige Patrouillenboote gebaut.
Im Jahr 1974 wurde die Schiffswerft mit der Linzer Werft zur Österreichische Schiffswerften AG Linz Korneuburg(ÖSWAG) zusammengeschlossen und in die VOEST ALPINE AG eingegliedert.
Für die folgenden Aufträge von Großschiffen wurde die Konstruktion in Korneuburg durchgeführt, während sie in Rumänien montiert wurden. Auf diese Weise wurden Schiffe sowohl in die Sowjetunion, wie auch in den Nahen Osten geliefert. Zu dieser Zeit waren bis zu 650 Mitarbeiter in der Werft beschäftigt.
Fehlende staatliche Subventionen, Managementfehler und eine zu große Abhängigkeit von Aufträgen aus der Sowjetunion führten zum Niedergang der Schiffswerft und 1991 zur Privatisierung. Mit 1. Jänner 1991 gehörten zwei Drittel des Unternehmens der Mericon Holding von Herbert Liaunig und ein Drittel der Wiener Holding, an der die Stadt Wien zu 51 Prozent beteiligt war. Den neuen Eigentümern gelang es bis 1993 nicht neue Aufträge zu fixieren. Im November 1993 wurden die letzten Schiffe fertiggestellt und die Schiffswerft Korneuburg geschlossen.
Infos teilw c&p von wikipedia
Im Sommer wird das Gelände auch als Naturbad genutzt. Offizielle Eröffnung 2020 am 1.Juli. Werftbad Auch Veranstaltungen finden dort manchmal statt. Werftbühne und Musiksommer
Hier in der Nähe verläuft auch der Donauradweg, und könnte am Cache vorbei etwas abgekürzt werden ;-)
Das Werftgelände soll in Zukunft ein neuer Stadtteil werden, wobei die denkmalgeschützten Gebäude (inkl. Kran und ehem. Slipanlage) ins Konzept eingebunden werden sollen. Die Slipanlage ist die Schräge, wo die Schiffe zu Wasser gelassen wurden. Wird im Sommer als Liegewiese genutzt.
Flache Dose, Geocoins oder TBs ohne Anhänger würden ev. rein passen