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Schatzhaus Kärntens - Benediktinerstift St. Paul Virtual Cache

Hidden : 5/24/2021
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   virtual (virtual)

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Geocache Description:


Das Stift St. Paul im Lavanttal ist ein im Jahr 1091 gegründetes Kloster des Benediktinerordens in Unterkärnten. Seine Gebäude stehen in 400 m Seehöhe auf einer Felskuppe am Übergang vom mittleren zum unteren Lavanttal oberhalb des Hauptortes der gleichnamigen Kärntner Marktgemeinde. Die heute bestehenden Gebäude der weitläufigen Anlage des Stifts wurden großteils im 17. Jahrhundert in barockem Stil errichtet. Noch älter ist die Stiftskirche, eine romanische Pfeilerbasilika, die vermutlich ab dem letzten Drittel des 12. Jahrhunderts erbaut und im frühen 13. Jahrhundert vollendet wurde.

Das Stift wurde 1782/87 unter Josef II. aufgehoben, jedoch schon im Jahr 1809 durch Mönche aus dem Kloster St. Blasien wiederbesiedelt. Abgesehen von einer weiteren Aufhebung in der Zeit des Nationalsozialismus (1940–45) wird das Stift St. Paul seit seiner Gründung ununterbrochen durch die Benediktiner unterhalten und ist somit das älteste noch heute aktive Kloster in Kärnten. Besondere Bedeutung kommt dem Stift durch seine umfangreichen und wertvollen Kunst- und Büchersammlungen zu, die Abtei betreibt außerdem das private Stiftsgymnasium St. Paul, dem rund 700 Schüler angehören.

2021 gehören 8 Mönche und 2 Novizen zur klösterlichen Gemeinschaft.

Auf dem höchsten Punkt des Hügels befindet sich, im Westen, Norden und Osten von Klostergebäuden umgeben, die doppeltürmige Stifts- und Pfarrkirche Hl. Paul. Die Errichtung einer ersten romanischen Basilika wurde 1064 begonnen und nach dem Tod Siegfrieds 1065 vollendet. Für das Jahr 1093, also zwei Jahre nach der Gründung des Klosters, ist die Weihe einer Kirche bezeugt, ein Neubau wird für diesen Zeitpunkt aber noch nicht angenommen, der erste Abt des Stifts hatte wohl lediglich an den vorgefundenen Kirchengebäuden einige Adaptierungsarbeiten vornehmen lassen.

Der heute bestehende Kirchenbau wurde wahrscheinlich unter Abt Pilgrim (1159–1192) begonnen, die alte Paulskirche dabei abgetragen. Die Vollendung dieses Baus erfolgte frühestens unter Ulrich I. zwischen 1192 und 1222. Als Papst Urban IV. im Jahr 1264 einen Ablass zugunsten der bevorstehenden Einweihung einer Kirche in St. Paul erließ, handelte es sich jedenfalls nicht mehr um den im 11. Jahrhundert errichteten Bau. Einen eindeutigen historischen Beleg für den Zeitpunkt der Fertigstellung gibt es allerdings bis heute nicht, das Weihejahr 1264 hängt wohl mit den Folgen eines Einfalls der Ungarn in Kärnten 1259 zusammen, in dessen Verlauf auch der Markt und Stiftsgebäude in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Vom Großbrand von 1367 war auch die Kirche betroffen, die beschädigten Teile wurden anschließend erneuert, die wichtigste Veränderung hierbei war das Einziehen von Rippengewölben in gotischem Stil sowie die Wiedererrichtung der Türme zu ihrer heutigen Gestalt. 1375 wurde die Kirche neu geweiht. Zu den Veränderungen unter Hieronymus Marchstaller zählen die Erneuerung der Sakristei (1619), der Bau der Kapelle der Schmerzhaften Muttergottes (1621) sowie die Ausgestaltung der Apsis mit Stuck (1626).

Zum Stift St. Paul gehören vier inkorporierte Pfarren, die alle dem Dekanat St. Andrä unterstellt sind:

Die Stiftspfarre St. Paul mit der Stiftskirche sowie sechs Filialkirchen: 

  1. St. Erhard,
  2. Kalvarienbergkirche,
  3. Johannesbergkirche,
  4. Josefsbergkirche (anstelle der verfallenen Burg Loschenthal errichtet),
  5. Weinbergkirche und
  6. St. Margarethen. 
  7. Die Pfarre St. Georgen unter Stein mit der gleichnamigen Pfarrkirche sowie der Filialkirche Andersdorf.
  8. Die Pfarre St. Martin im Granitztal mit der gleichnamigen Pfarrkirche und der Filialkirche St. Nikolaus am Windischen Weinberg.
  9. Die Pfarre Pustritz mit der Pfarrkirche Maria Heimsuchung.

Die Filialkirche St. Erhard steht am Fuß des Stiftshügels östlich des Meierhofs und gehört somit zum Gebäudeensemble des Stifts.

LOGBEDINGUNGEN

Um diesen Virtual Cache loggen zu können, müsst Ihr ein Foto von Euch und/oder von Eurem GPS bei folgenden Kirchen machen und die Fotos an Euren Log hängen:

  1. Stiftskirche (vor dem Haupteingang beim Brunnen) 
  2. Josefsbergkirche (vor dem Haupteingang, der ganze Turm muss zu sehen sein) 
  3. St. Georgen unter Stein (von der südwestlichen Seite bei der Volksschule aus) 

AUSSERDEM muss das Datum des Logs und Euer Nickname IM Bild zu sehen sein. Es werden KEINE einzelnen Fotos von Kirche und/oder Bilder vom Nicknamen/Datum akzeptiert! Auch keine Fotos die mit einem Bildbearbeitungsprogramm bearbeitet wurden!!

Ihr schreibt Euch das Logdatum und den Nicknamen auf die Hand oder einen Zettel und macht davon ein Foto Bei den Kirchen.

Man sollte das Datum des Fundes und den Nicknamen am Foto sehen, also fotografiert bitte so, dass es für alle ersichtlich ist. Und wenn ich schreibe „BEI den Kirchen“, dann meine ich auch BEI den Kirchen.

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Logs ohne Foto und/oder ohne erkennbaren Datum/Nicknamen und/oder Bildbearbeitungsprogramm Fotos werden kommentarlos gelöscht! Auch Fotos vom Jahre "Schnee", weil man schon einmal dort war, werden nicht akzeptiert! Auch Logs mit dem Vermerk „Foto folgt später“ oder Ähnliches lasse ich nicht gelten!

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Virtual Rewards 2.0 - 2019/2020

This Virtual Cache is part of a limited release of Virtuals created between June 4, 2019 and June 4, 2020. Only 4,000 cache owners were given the opportunity to hide a Virtual Cache. Learn more about Virtual Rewards 2.0 on the Geocaching Blog.

Additional Hints (No hints available.)