
Idsteiner Hexenturm
Idstein ohne Hexenturm, das wäre wie Köln ohne Dom. Eigentlich gar nicht vorstellbar. Das Wahrzeichen Idsteins ist von weithin sichtbar. Und ist zugleich das älteste in Idstein erhaltene Gebäude überhaupt. 1170 wurde mit dem Turmbau begonnen. Im Burgbezirk, außerhalb der Hauptburg, entstand ein etwa 11 Meter hoher Turm, der bereits 1240 erhöht wurde und um 1500 mit einem weiteren Aufbau seine Butterfassform erhielt. Damals krönte diesen Bergfried ein 24 Meter hohes Dach mit vier Wichhäuschen. Der Zugang erfolgte in luftiger Höhe über eine lange Leiter.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das Dach durch ein pflegeleichteres, nur 7,50 Meter hohes Kegeldach ersetzt und das bis heute erhaltene Treppenhaus angebaut. Stattliche 3,60 Meter dick sind die Mauern im unteren Bereich, ein Teil des Treppenhauses verläuft in den schützenden Mauern. 42,50 Meter ist der Turm hoch, 165 Stufen sind bis unter das Dach zu erklimmen. Von dort genießt man eine wunderbare Aussicht auf die ganze Stadt.
Wer im Turm aber Hexen vermutet, wird enttäuscht werden. Zwar gab es in Nassau-Idstein 1676/77 eine große Hexenverfolgung, die Angeklagten saßen aber nachweislich nicht im Hexenturm sondern in einem kleinen Turm an der Stadtmauer ein. Seinen Namen hat der Turm von einer literarischen Erzählung des Volkschriftstellers Ottokar Schupp (1834-1911). Dennoch erinnert eine Tafel am Fuße des Turms an die Opfer der Hexenverfolgung, die durch einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung 2014 rehabilitiert wurden.
Tatsächlich hielt auf dem Turm viele Jahrhunderte lang ein Türmer Wacht. Seine wichtigste Aufgabe war es, nach Feuer Ausschau zu halten. Möglicherweise war der Bergfried auch Fluchtturm für die Burgbesatzung, jedenfalls gibt es im Mauerwerk steinerne Hinweise auf eine solche Funktion. Nicht geklärt ist bis heute, wofür das 7,50 Meter tiefe Verlies diente. War es ein Vorratskeller, versteckten sich hier Menschen in Kriegszeiten oder war es doch als Gefängnis angedacht? Nach wie vor hütet der Hexenturm seine Geheimnisse…
Quelle: www.idstein.de
Öffnungszeiten:
Der Turm kann in der Saison von Ostern bis Oktober samstags und sonntags erkundet werden. Wer möchte, kann einen Türmer bei seinem Gang auf dem Turm begleiten – ein buchbares Angebot der Tourist-Info. Besucher, die den Turm selbstständig und ungestört erobern möchten, leihen sich im Rahmen der Öffnungszeiten den Schlüssel in der Tourist-Info aus.
Tourist-Info Idstein, Killingerhaus, König-Adolf-Platz, 65510 Idstein
Öffnungszeiten:
Montag geschlossen
Dienstag & Mittwoch 8-12h & 14-17h
Donnerstag & Freitag 8-12h & 14-18h
Samstag 11-16h
Sonn- & Feiertage 14-17h
Angaben ohne Gewähr
Außerdem bietet die Stadt auch viele schöne Führungen durch die Altstadt an, die interessant sind für Groß und Klein. Infos dazu findet ihr hier.
Nun aber zum Cache:
Begebt euch zum Wegpunkt „Fotopunkt“ und macht ein Foto von eurem Namensschild/einem Zettel mit eurem Namen(der lesbar sein muss), dem Hexenturm und optional euch. Gern dürft ihr euch dabei auch kreativ austoben.
Alternativ und vielleicht auch interessanter, macht ein Foto von eurem Namensschild/einem Zettel mit eurem Namen und optional euch, oben im Hexenturm, beachtet hierzu die Öffnungszeiten.
Logs ohne Foto mit oben genannter Bedingung werden kommentarlos gelöscht. Wer es schafft eine FieldNote hochzuladen, kann auch ein Foto hochladen. 
Virtual Rewards 2.0 - 2019/2020
This Virtual Cache is part of a limited release of Virtuals created between June 4, 2019 and June 4, 2020. Only 4,000 cache owners were given the opportunity to hide a Virtual Cache. Learn more about Virtual Rewards 2.0 on the Geocaching Blog.