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- Die Geschichte von Schloss Buddenburg -
Das Schloss Buddenburg (niederdeutsch: Boddebürch / auch "Haus Buddenburg" genannt) wurde 1293 erstmals erwähnt. Von den Brüdern Gottschalk Budde und Gottfried Budde als Wasserburg erbaut, musste es jedoch auf Geheiß der Grafen von der Mark bald wieder abgerissen werden. 1338 entstand eine neue Burg, ihr Besitzer war Evert Vridach. Seit dem 14. Jahrhundert war die neu errichtete Burg im Besitz der Familie von Frydag zu Buddenburg, einem Adelsgeschlecht das dem Uradel Westfalens entstammte.
Um 1845 wurde als Ersatz für Vorgängerbauten vom Baumeister Ferdinand Zangerl aus Bork für den Freiherrn August von Frydag ein klassizistisches Schloss erbaut. Es bestand aus einem Haupthaus mit laternenbekrönter Kuppel und zwei vorgelagerten zweigeschossigen Pavillons. Begrenzt wurde das Schlossgelände durch die Lippe im Westen, Süden und Osten sowie einen Graben im Norden. Vorbild war das kleinere Schloss Tegel bei Berlin.
Als 1902 der letzte Freiherr von Frydag starb, wurde der Besitz von seinem Neffen Udo von Rüxleben übernommen. In der Nacht auf den 02. Mai 1908 wurde von Rüxleben von seiner Ehefrau erschossen. Diese beging anschließend Selbstmord.

Als Lippholthausen 1914 nach Lünen eingemeindet wurde, erwarb die Stadt den Besitz von den Erben. Am 10. Januar 1934 verpachtete die Stadt Lünen das Schloss an die Nationalsozialisten, die daraus eine Feldmeisterschule des Reichsarbeitsdienstes machten. Schon bald nach der Eröffnung am 29. Juni 1934 wurde hier der Arbeitsdienst zunehmend militarisiert. Unweit der Ausbildungsstätte an der Lippe entstand an der Moltkestraße ein Schießstand. 1938 erbauten die Vereinigten Aluminium-Werke (VAW) in unmittelbarer Nähe zum Schloßpark eine große Produktionsstätte, das Lippewerk.
1945 wurden zeitweise Vertriebene und eine Förderschule für Spätaussiedler im Schloss untergebracht. Nach 1955 erwarben die Vereinigte Aluminium-Werke auch das Schloss mit Schlosspark. Offenbar sollten dadurch Nutzungskonflikte vermieden werden, denn in den 1960er und 1970er Jahren gehörte das Lippewerk zu den größten Hüttenstandorten Deutschlands. Pro Jahr stellte das Werk mit ca. 2.000 Beschäftigten etwa 400.000 t Aluminiumoxid und 50.000 t Aluminium her. Im November 1977 ließen die VAW das Schloss nach jahrzehntelanger Verwahrlosung wegen angeblicher Baufälligkeit abbrechen.

In Erinnerung an das abgerissene Schloss wurden auf dem Grundriss der alten Gebäudemauern Ligusterhecken gepflanzt, sodass der genaue Standort des Haupthauses wie auch der Nebengebäude nachvollzogen werden kann. Vom Schlossgraben ist heute nicht mehr viel zu erkennen, denn er führt kein Wasser mehr. Die alten Wege des umliegenden Schlossparks sind noch heute begehbar.

- Der Virtual und seine Logbedingungen -
Aufgabe 1 - Der Grundriss
An den Koordinaten des Virtuals befindet ihr euch am ehemaligen Eingang zum Schloss Buddenburg. Gegenüber von euch befinden sich auf der Gedenkstätte drei eiserne Türbögen. Geht zu den Türbögen und findet die Informationstafel mit dem Grundriss von Schloss Buddenburg.
Welcher Raum lag zwischen der Bücherei und dem Aufenthaltsraum? Die Antwort ist A.
Aufgabe 2 - Die Urkunde
Lasst euren Blick ein wenig schweifen und ihr findet ein Holzpult. Auf dem Pult befindet sich eine Nachbildung einer Überlassungsurkunde.
Aus welchem Jahr stammt diese Urkunde? Die Antwort ist B.
Sendet nun eine E-Mail mit eurem Cachernamen im Betreff an:
AntwortAAntwortB@gmail.com
AntwortA und AntwortB ersetzt ihr durch eure Lösungen. Wenn alles richtig ist, erhaltet ihr sofort eine Bestätigung. Bitte KEINE Antworten über das Nachrichten Center senden.
Aufgabe 3 - Das Logfoto
Hinter euch befindet sich eine Schlafmöglichkeit. Legt euch oder euer GPS-Gerät hinein und ladet euer Foto zusammen mit eurem Log hoch. Euer Gesicht muss natürlich nicht erkennbar sein.
Logeinträge bei denen das Logfoto und/oder die E-Mail fehlt, werden ohne Kommentar gelöscht.

Virtual Rewards 2.0 - 2019/2020
This Virtual Cache is part of a limited release of Virtuals created between June 4, 2019 and June 4, 2020. Only 4,000 cache owners were given the opportunity to hide a Virtual Cache. Learn more about Virtual Rewards 2.0 on the Geocaching Blog.