Op dëser Plaz fannt der d'Iwwerreschter vun engem Wolwener Worzeechen - der Wolframsbich.
Dës Bich huet leider 2014 misste gehae ginn. Zanter de Bësch tëscht Bungeref a Wolwe fort war, stoung de Bam oppen an ongeschützt. D'Stierm vu 1954, 1955 an 2000, bäi deene Stécker vun der Kroun wech gebrach sinn an den en oder anere Blëtz, den an de Bam ageschlo huet, hunn dem Bam esou schwéier zougesat, dass en um Schluss vu Staangen a Gurter zesumme gehale gouf, respektiv den huele Stamm deelweis ausgegoss gouf. Iwwerreschter vun där Fëllung gesäit en haut nach.
Direkt nieft der Bich steet eng kleng Kapell, op där Plaz, wou fréier d'Wolwener Porkierch stoung, un déi eng Einsiedelei (op Lëtzebuergesch och "Klaus" genannt, wouhier d'Plaz hire Nuem huet).
Zur Geschicht vum Bam fënnt sech Folgendes am Netz:
Wolframsbich heescht dëse Bam well der So no de Wolfram ënner dësem Bam säi Stéibrudder Ulrich ëmbruecht soll hunn. An der Zeitung "Das Luxemburger Land" steet am Joer 1883:
"Über die alte Buche bei Wolflingen theilt uns Hr. Wies, Lehrer daselbst, Folgendes mit: "In einer Broschüre, 'Erzählungen von H. A. Reuland[4], herausgegeben von N. Gonner' lese ich:" "Zu Wolframs Zeiten dehnte sich von Bondorf ein dichter Wald bis zur jetzigen Wolwener Klaus aus, und in diesem Walde beging Wolfram den Mord an seinem Bruder Ulrich. Als in späteren Zeiten der Wald ausgerottet ward, und man dort die Wolflinger Kirche erbaute, wurde ein Baum verschont, der dicht an der Thüre der Kirche stand, und als noch später diese Kirche von der Erde verschwand, ließen die Leute die gewaltige Buche stehen. Warum, so drängt sich uns die Frage auf, ließ man diesen einzigen Baum stehen, wärend man alle anderen umhieb ? Wohl aus keinem anderen Grunde, als weil man glaubte, es sei dies der Baum, unter welchem Ulrich ermordet worden sei und den man als Erinnerungszeichen stehen lassen wollte. Noch jetzt steht die Buche und, ihrem ungeheueren Umfange nach zu urtheilen, welcher 4,05 Meter beträgt, hat sie viele Jahrhunderte gebraucht, ehe sie diese Dicke erreichte."
E puer Wochen drop gëtt an der selwechter Zeitung follgend So erzielt:
Ueber die "alte buche" in der Nähe von Wolflingen, nahe an der belgischen Grenze, schreibt unser Mitarbeiter J. Wolff: "Vor mehreren Jahrhunderten lebte auf dem damals herrschaftlichen, jetzt aber in Trümmer gesunkenen Schloß von Bondorf, ein Graf, der zwei Söhne hatte. Der jüngste, von gefälligem und edlem Aeußern und Sitten, erwarb sich das Wohlwollen Aller, die ihn kannten, worüber der Aeltere, ein unverschämter und leichtsinniger Jüngling, Neid empfand und einen unversöhnlichen Haß auf ihn warf ; er beschloß ihn zu verderben. Es geschah nun, daß der jüngere Bruder in's Ausland reisen wollte. Vor seiner Abreise fand noch in den umliegenden Wäldern eine große Jagd statt. Diese Gelegenheit benutzte der Andere, um seinen verruchten Vorsatz auszuführen ; er lockte ihn von den übrigen Jagdgenossen weg, und wärend sie unter einer Buche ausruhten (eine halbe Stunde unterhalb von Bondorf beim heutigen Dorfe Wolflingen) fiel er seinen Bruder meuchlings an und tödtete ihn. Der Meuchelmörder wurde nun flüchtig, irrte, von Gewissensbissen gefoltert, mehrere Jahre lang in alle Ländern umher, zeichnete sich in den meisten Kriegen, die damals geführt wurden, unter dem Namen "Der schwarze Ritter" (wegen seiner schwarzen Rüstung, die er trug) rühmlich aus, indem er Wunder der Tapferkeit verrichtete. Sein Name blos genügte, um dem Feinde Schrecken einzujagen. Er suchte den Tod, aber er fand ihn nicht. Zuletzt kehrte er, geschmückt mit den herrlichsten Ehrenzeichen, in seine Heimath zurück. Er baute sich unter jener Buche eine Klause und führte, Allen unbekannt, noch Jahre lang ein frommes, tugendhaftes und heiligmäßiges Leben. Er nährte sich kümmerlich nur von Wurzeln und den Beeren des Waldes. Nach seinem Tode fand er unter derselben buche die letzte Ruhestätte."
Lobedingung:
Fir dëse Cache zë loggen as folgend Aufgab zë léisen:
1. Bréngt e Moossband mat a moosst den Ëmfank vun dën Iwwerräschter vum Bam (direkt iwwert der Fëllung) - alternativ kann en och eng Ficelle matbréngen, déi ronderëm leën, dë Schluss markéieren an da mat engem klassesche Meter moossen.
2. (fräiwëlleg) Maacht eng Foto vun iech oder ärem GPSr bäi dën Iwwerräschter vun der Wolframsbich