Schutzwald
Rund 20 Prozent der Waldfläche in Österreich sind ausgewiesene Schutzwälder. Intakte Schutzwälder bieten natürlichen und vor allem nachhaltigen Schutz vor Naturgefahren wie Lawinen, Muren oder Steinschlag oder Überschwemmungen. Ein intakter Schutzwald kann zum Besispiel rund ein Drittel der Niederschlagsmenge zurückhalten, seine Baumkronen bis zu 70 Prozent des Schnees auffangen und so Lawinenabgänge verhindern.
Vor zehn Jahren fegte Orkan Kyrill mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde über Österreichs Wälder hinweg und hinterließ - auch hier am Wieslerhörndl - große Schäden. In der Folge setzten Wind, Trockenheit sowie der Borkenkäfer den exponierten Flächen stark zu, die ohne Aufforstung und gezielte Pflegemaßnahmen wegen der ohnehin schwierigen Wuchsbedingungen von der Natur nicht ausgeglichen werden können.
Aufgeforstet wird mit Fichten und Lärchen, wobei der Lärchenanteil ca. 50 Prozent beträgt. Als Maßnahme gegen den Klimawandel werden bereits mehr Lärchen gepflanzt, da sie aufgrund ihrer Wurzelausbildung verstärkt auftretenden Wetterextremen besser standhalten. Mit ihren stark ausgeprägten Wurzelsystemen gelten sie als besonders sturmfest und resistent.
Bitte Stift mitbringen und Dose wieder sorgfältig verstecken.
Bei schönem Wetter Muggelgefahr.
Viel Spaß beim Suchen und Finden!
Und natürlich:
Jede/r ist für die eigene Sicherheit und das eigene Tun selbst verantwortlich!!!