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Tradition im Dorf Event Cache

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Sebastian4444: 99 % haben geloggt , damit mache ich auf der Karte wieder Platz und sage Vielen Dank
Sebastian4444

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Hidden : Sunday, July 14, 2019
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

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Geocache Description:

14 July 2019, 15:30 - 16:45

Hallo liebe Cachergemeinde,


dies soll mein erstes eigenes Event werden und deswegen habe ich mir eine Kleinigkeit einfallen lassen.


Wir treffen uns am 14. Juli 2019 um 15.30 Uhr in Effelder auf dem Marktplatz in der Nähe zur Tanzlinde bei dem Schild Rathaus.


Es ist genügend Zeit über Geocaches in der Nähe zu plaudern, sich Tipps und Hilfe zu holen, sowie TB's zu tauschen und zu entdecken.


Eventuell kann ich sogar einem örtlich bekannten Cacher endlich mal ein paar TB mitgeben :)


Bitte beachtet bei der Anreise die örtliche Parksituation und beachtet die ausgeschilderten

Privatparkplätze.


Zur Geschichte des Ortes EFFELDER

Die Ersterwähnung des Ortes wird in das Jahr 956 datiert. Eine Urkunde des Klosters Banz erwähnt „Affeldrahe“, allerdings bestehen Zweifel an der Echtheit dieses Dokumentes. Unumstritten ist Effelder eine sehr alte Siedlung. Dies wird auch an der Kilianskirche deutlich. Diese ist dem fränkischen Schutzpatron Kilian geweiht. Das Äußere der Kirche erscheint als spätmittelalterliche Wehrkirche, das Innere wirkt sehr geräumig. Die Kirche zu Effelder war Mutterkirche von 18 Gemeinden des Umlandes, das Kirchspiel reichte bis ins ca. 15 km entfernte Steinach.

Prägende Gebäude des Ortes sind das Schloss, lange im Besitz der Herren von Schaumberg, heute Sitz der Gemeindeverwaltung, sowie die Schule, ein recht imposanter Bau von 1910. Gleichwohl müssen die Schüler aus Effelder heute in umliegende Gemeinden zum Unterricht gefahren werden, in der alten Schule haben einige Vereine eine Bleibe gefunden. Ein wertvolles Dokument zur Geschichte der Gemeinde Effelder und umliegender Orte stellt die Topographie des Kirchspiels Effelder dar, die vom damaligen Pfarrer Thimotheus Heim um 1800 verfasst wurde. Heim schilderte die geographische Lage sowie Wirtschaft und Bevölkerungsstruktur äußerst präzise und lieferte damit ein sehr genaues Abbild der bäuerlich geprägten Lebensweise der Bewohner des Effeldertales. Der Dichter Friedrich Rückert war ein gern gesehener Gast der Pfarrersfamilie, seine tiefe Zuneigung zu Heims Tochter Friederike blieb aber letztlich unerwidert. Die Grabstätte von Thimotheus Heim ist noch heute an der Kirchenmauer zugänglich.

Einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebten Effelder sowie auch die benachbarten Ortschaften Blatterndorf, Seltendorf und Grümpen durch den Bau der Meininger Chaussee ab 1830. Diese Straße verband den Herzogssitz Meiningen mit Sonneberg. Die Chaussee wurde für damalige Verhältnisse in einer stattlichen Breite angelegt und prägte damit das Gesicht der an ihr liegenden Orte, die sich entlang des Straßenverlaufes ausbreiteten. Heute verläuft auf dieser Trassierung die Bundesstraße 89. Die neue Straße bildete auch die Grundlage für die Entwicklung der Spielzeugindustrie etwa um die Jahrhundertwende. Für viele Familien bildete die Herstellung von Puppen (Docken) eine Lebensgrundlage. Nicht mehr benötigte Gipsformen dieser Figuren sind in den Zwischenwänden vieler (Fachwerk)-Häuser der gesamten Region Sonneberg-Neustadt-Coburg als „Mauersteine“ anzutreffen. Noch bis zur Jahrtausendwende existierte in Effelder eine Spielzeugfabrik. 1909 erfolgte mit der Bahnstrecke Eisfeld–Sonneberg der Anschluss an das Eisenbahnnetz.

1923 wurden Blatterndorf und Korberoth eingemeindet.[1] 1992 entstand die Verwaltungsgemeinschaft Effelder mit den Orten Rabenäußig, Rückerswind und Seltendorf und 1994 folgte die Bildung der Gemeinde Effelder-Rauenstein mit Effelder als Verwaltungssitz. Zum 1. Januar 2012 wurde Effelder im Zuge des Zusammenschlusses der Gemeinden Effelder-Rauenstein und Mengersgereuth-Hämmern Teil der Gemeinde Frankenblick. (Quelle: Wikipedia)


Mit dem örtlichem Kirchweihverein habe ich im Anschluss noch eine kleine Einweihung in die Nutzung der Tanzlinde ausgemacht.

Die Linde wurde 1707 gepflanzt und so gezogen, daß ihre Äste zwei markante Kränze bildeten. Ein zwölfeckiges Balkenwerk, das auf Eichensäulen ruht, wurde mit Latten so beschlagen, das sich die Äste daran hinzogen. Die Linde ist eine weithin bekannte Sehenswürdigkeit, bereits seit 1751 wurde sie als Tanzlinde genutzt

Ich freue mich auf euer Erscheinen.

 

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