Liebe Geocacher, ab morgen (13.11.2021), geht die „Wild im Wald Runde“ in den Ruhestand und wird archiviert. Vielen Dank für die tolle Zeit und die vielen positiven Rückmeldungen, welche ich erhalten habe. Vielleicht kommt bald ein neues Projekt, wer weiß? Gruß, Racelement
#6 „Wild im Wald“ –Totholz
Allgemeines
Dieser Cache ist Teil der der nicht ganz runden "Rund"tour „Wild im Wald“, welche aus insgesamt 6 Traditional Caches und einem Mystery Bonuscache besteht. Jeder Tradi kann für sich alleine gesucht und geloggt werden. Für den Bonuscache müssen Fragen an den 6 Tradis beantwortet werden.
In jedem der 6 Traditional Caches finden sich kleine und bewusst leichte Fragen aus dem Bereich der hiesigen Flora und Fauna. Die insgesamt 13 Fragen können immer mit Hilfe der Beschreibungen (Listing) zum jeweiligen Cache gelöst werden. Die richtigen Lösungen aller Fragen bilden die Koordinaten des Bonuscache.
Mit der Runde möchte ich besonders Familien und Kinder ansprechen. Die Dosen sind alle herausfordernd versteckt, aber für aufmerksame Kinder gut zu finden und zu erreichen. Die Eltern müssen aber eventuell Texte vorlesen und/oder bei der Ermittlung der Bonuskoordinaten helfen. Hierbei kommen auch einfache Codierungen wie z.B. Buchstabenwortwerte oder Quersummen zum Einsatz.
Um alle Dosen zu erreichen läuft man ca. 8 km ab Parkplatz, je nach Wegewahl. Die einzelnen Dosen erreicht man schneller. Bis kurz vor die jeweiligen Zielkoordinaten kann und soll man immer auf guten Wegen bleiben. Um die Verstecke zu finden muss man jedoch oftmals einige Meter, weglos, in den Wald gehen. Daher sind die letzten Meter zur Dose u. U. nicht geeignet für Kinderwagen oder Rollies. Lange Hosen sind aufgrund der Vegetation (Brennnesseln im Sommer) sehr empfohlen.
Diese Runde ist mit Unterstützung und Zustimmung durch den Wald- und Jagdpächter entstanden. Im Sinne eines guten Miteinanders zwischen allen Waldnutzern und Besuchern möchte ich herzlich um die Einhaltung der selbstverständlichen Verhaltensregeln im Wald bitten. Ganz besonders möchte ich jedoch auf die folgenden Regeln hinweisen.
- Fahrt nicht mit dem Auto oder dem Motorrad in den Wald, sondern nutzt möglichst die vorgeschlagenen Parkmöglichkeiten. Bitte parkt so, dass ihr keine land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeuge behindert.
- Nicht in der Dämmerung oder bei Dunkelheit im Wald nach den Dosen suchen.
Wenn uns dies gelingt werden wir hoffentlich lange Zeit Spaß an dieser kleinen Runde haben. Jeder Geocacher handelt bei dieser Runde in Eigenverantwortung und natürlich auf eigene Gefahr.
Totholz
„Totholz“ wird als Sammelbegriff für abgestorbene Bäume oder deren Teile verwendet. Grob unterteilt wird dabei zwischen stehendem Totholz, also noch nicht umgefallenen abgestorbenen Bäumen, und liegendem Totholz oder Moderholz, das bereits auf dem Erdboden liegt.
Stehendes Totholz ist seltener, bietet aber meist eine größere Vielfalt an Standortfaktoren und ist daher ökologisch besonders wertvoll. Wenn Ihr mit offenen Augen auf dieser Runde unterwegs gewesen seid, habt Ihr sicherlich eine Menge Totholz gesehen.
Totholz wird durch eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren genutzt. Bis zu 600 Großpilzarten und rund 1350 Käferarten beteiligen sich an der vollständigen Zersetzung eines Holzkörpers. Dies führt dazu, dass jeder Totholztyp (ob liegend oder stehend, Stamm- Kronenholz oder Holzart) mit seiner eigenen Flora und Fauna verbunden ist. Es entstehen eigene, kleine Lebensgemeinschaften in der Rinde, im Holz oder im Baummulm.
Pilze, Flechten, Moose, Farne und viele Insektenarten, wie etwa Ameisen, Hautflügler und Schmetterlinge finden hier ihr Zuhause. Der überwiegende Teil unserer 1000 Wespen- und Bienenarten ist auf Alt- und Totholz angewiesen.
Totholz bietet auch größeren Tieren die Möglichkeit, ihre Bauten und Nester anzulegen. Von den Insektenlarven im Holz ernähren sich Spechte und andere heimische Vögel. Spechte zimmern ihre Bruthöhlen in morschem Holz. Diese Baumhöhlen werden, wenn die Spechte sie verlassen haben, von anderen Tieren als Nistplatz genutzt, so zum Beispiel von den Eulenarten Raufußkauz, Sperlingskauz und Waldkauz sowie von der Hohltaube oder Kleinsäugern wie Siebenschläfer und Eichhörnchen.
Auch Baummarder nutzen die Höhlen. Verlassene Spechthöhlen dienen außerdem einer Reihe von Fledermausarten als Sommer- und Winterquartier. Verschiedene Amphibien und Reptilien suchen liegendes Totholz als Tagesversteck (Sonnenbad) oder zum Überwintern auf. Darunter fallen etwa die Erdkröte und die Waldeidechse, sowie die Europäische Sumpfschildkröte, die Totholz in Gewässernähe braucht.
Blindschleichen und Kreuzottern suchen Baumhöhlen in Bodennähe zum Überwintern und als Nistplatz auf. Die Blindschleiche nutzt alte Baumstämme tagsüber zum Sonnenbad. Die Kreuzotter versteckt sich tagsüber bei großer Hitze in oder unter Totholz.
Die richtigen Antworten der Bonusfragen im Cache liefern die Werte "F" und "G" für die Koordinaten des Bonuscaches:
N AB° CD.EFG E 0H1° IJ.KLM