Es heißt: „Viele Wege führen nach Rom“. Viele Wege führen auch nach Arnsdorf und dessen Ortsteile, besonders im übertragenen Sinn. Ich möchte euch auf eine kleine Reise durch unseren Ort und seine Ortsteile mitnehmen. Am besten ist dies mit dem Fahrrad zu bewältigen.
Ortsteil Fischbach
Fischbach wurde im Zuge der Ostkolonisation, wahrscheinlich schon im 12. Jahrhundert, von fränkischen Bauern gegründet. Namentlich wird es aber erstmals 1241 in der Oberlausitzer Grenzurkunde genannt.
Fischbach erstreckt sich in Nordwest-Südost-Richtung an einem linken Nebenbach der Schwarzen Röder. Westlich von Fischbach dehnt sich der Karswald aus. Das Dorf ist umgeben von landwirtschaftlich genutzten Flächen. Ein Großteil der bebauten Fläche liegt innerhalb des jahrhundertealten Dorffriedens. Einzig im Norden des Dorfes bildete sich eine Kleinsiedlung auf alter Feldflur heraus.
Die Bewohner Fischbachs lebten vorwiegend vom Fischfang und von der Landwirtschaft. Bereits um 1500 bestand im Ort eine Pfarrkirche. Die Grundherrschaft in dem Amtsdorf Fischbach übte jahrhundertelang das Amt Stolpen aus. 1838 erlangte Fischbach seine Selbstständigkeit als Landgemeinde. Ab 1952 gehörte Fischbach zum Kreis Dresden-Land, danach zum Landkreis Kamenz und im Zuge der Gemeindereform erfolgte 1999 die Eingliederung Fischbachs in die Gemeinde Arnsdorf.
Schon seit alten Zeiten durchquerten Fischbach drei sehr wichtige Verkehrswege. Es waren dies die Dresden-Bautzner Landstraße, genannt Budissiner Straße, die alte Böhmische Glas- oder Salzstraße von Halle nach Böhmen über Schluckenau und die Poststraße von Pirna nach Kamenz.
Berühmtester Sohn Fischbachs ist Johann Joachim Kaendler. Der spätere Porzellanmodelleur Augusts des Starken verbrachte hier seine Kindheit. Nach ihm ist heute auch eine Straße in Fischbach benannt.
Jährlich am ersten Oktoberwochenende findet die Kirmes in Fischbach statt und zieht tausende Besucher an. Die verrückten Programme, wie die Lympischen Spiele und das Moritzrennen sind hier die stärksten Magnete. Und wen irgendwann der große Hunger plagt, der kehrt ganz einfach im „Schwarzen Roß“ ein.
Doch nun zur Cacheserie
Arnsdorf und seine Gemeindedörfer erreicht man über verschiedene Wege. Und so sind die Begrenzungsschilder an jeweils mindestens vier Stellen zu finden. Einige sind ganz einfach, andere dagegen etwas mehr versteckt. Sucht sie und ihr werdet oft nicht weit entfernt ein Döslein finden. Bitte parkt nicht direkt daneben, sondern sucht euch einen ungefährlichen Parkplatz in der Nähe. Ein paar Meter laufen ist nicht verkehrt. Passt bitte an den Straßen und Radwegen besonders auf Kinder auf.
Aufgabe:
Am Start steht Ihr am OE-Schild, in der Nähe befindet sich ein Wanderwegweiser.
Ermittle davon folgende Werte a bis f.
a= Entfernung nach Kamenz geteilt durch 10
b= Entfernung zum Bahnhof Arnsdorf (km vor dem Komma)
c= Anzahl der grünen Wanderwegweiser, die nach links zeigen
d= Nachkommastelle der Entfernung nach Großröhrsdorf
e= Entfernung zum Teichzipfel (km vor dem Komma)
f= Anzahl der grünen Wanderwegweiser mit 2 Zielen minus Anzahl der Wegweiser mit 3 Zielen
Zähle nun noch die Anzahl der gelben Wegweiser an der Kreuzung = g
Final: N51°0a. b_c_d E14°0e. c_g/2_f
Eine Bonusinfo findet Ihr auch hinten auf dem Logbuch!
Edit 14.02.26: Wegen Rowdytum (Wildschweine) ist die originale Widerherstellung der Cachehalterung aufwendiger. Deshalb eine Interimsdose, die halten meistens länger.
Edit 27.1.2023: Da die Wanderwegweiser erneuert wurden und jetzt andere Entfernungs- und Zielangaben enthalten, haben wir die Aufgaben und die Finalformel geändert.