Was ist schöner – Wandern, Cachen oder Singen? Warum sollte man diese Dinge nicht miteinander verbinden? Auf unserer kleinen Wanderung rund um den Beerberg könnt Ihr das tun.
Wandern
Es ist eine reine Wanderrunde durch den Wald. Sie beginnt am Parkplatz Rimbachbrunnen und geht Richtung Döllberg. Wer möchte kann natürlich dahin einen Abstecher machen und die dortige Aussicht über die Stadt Suhl genießen. An den Wochenenden ist die Hütte auch geöffnet, so dass man sich dort auch Stärken kann. Unsere Runde geht weiter um den Beerberg, nicht zu verwechseln mit dem „Großen Beerberg“. Die Runde führt im ersten Abschnitt über gut ausgebaute Wanderwege, der mittlere Abschnitt ist noch nicht ausgebaut, so dass es speziell im Winter je nach Schneelage es etwas schwierig sein wird die komplette Runde zu laufen. Das letzte Drittel ist wieder gut ausgebaut. Die Gesamtlänge beträgt ca. 6,5 km. Die Dosen sind fast alle direkt am Weg versteckt und für normal große Cacher gut zu erreichen. Für Familien mit Kinderwagen ist die Strecke zwischen Rimbachbrunnen und Döllberg und zurück zu empfehlen. Da die Strecke eventuell nicht durchgänging zu erwandern ist, haben wir auf einen Bonus verzichtet.
Cachen
Auf der Wanderoute findet Ihr ein paar Tradi’s.
Singen
Damit es nicht langweilig wird haben wir im Listing hier und da den Text eines Liedes des wohl bekanntesten Suhlers, Herbert Roth dazu geschrieben. Die Melodien sollte zumindest jeder Suhler kennen. Da natürlich nicht nur Suhler die Runde machen, haben wir auch allgemein bekannte Wanderlieder dazu geschrieben.
Muß i denn zum Städtele naus
1. Muß i denn, muß i denn zum Städtele naus,
Städtele naus und du, mein Schatz bleibst hier!
Wenn i komm, wenn i komm, wenn i wiederum komm,
wiederum komm, kehr i ein mein Schatz bei dir!
Kann i glei net allweil bei dir sein, han doch mein Freud´ an dir.
Wenn i komm, wenn i komm, wenn i wiederum komm,
wiederum komm, kehr i ein mein Schatz bei dir!
2. Wie du weinst, wie du weinst, wenn i wandere muß,
wandere muß, wie wenn d´Lieb jetzt wär vorbei.
Send au drauß, send au drauß der Mädele viel,
Mädele viel, lieber Schatz i bleib dir treu!
Denk du net, wenn i e andre sieh, so sei mei Lieb´ vorbei :
Send au drauß, send au drauß der Mädele viel,
Mädele viel, lieber Schatz i bleib dir treu!
3. Übers Jahr, übers Jahr, wenn mr Träubele schneidt,
Träubele schneidt stell i hier mi wiedrum ei;
bin i dann, bin i dann dei Schätzele no,
Schätzele no, so soll die Hochzeit sei.
Übers Jahr da ist mei Zeit vorbei, do ghör i mei und dei:
bin i dann, bin i dann dei Schätzele no,
Schätzele no, so soll die Hochzeit sei.
Worte: aus Schwaben, Strophe 2 & 3: Heinrich Wagner 1824,
Weise: Friedrich Silcher 1827
Letzte Cache-Wartung: 29.05.2022