Kein Krimi kam früher ohne sie aus. Geheimagenten und Spione standen in ihr, Liebhaber, Ehebrecher und Informanten. Dringende Gespräche und Notrufe wurden in ihr geführt. Sie bot Schutz vor Regen und Kälte. Zur Not konnte man auch darin schlafen und natürlich rauchen. Es gab einen Aschenbecher und es roch fast immer nach kaltem Rauch.
Doch 137 Jahre nach der Einführung als "Telefonkiosk" in Berlin stirbt die Telefonzelle so langsam aus. Das kleine Telefonhäuschen in grau-magenta, früher war es postgelb, es verschwindet nach und nach aus den Straßen. Nur noch rund 20.000 Telefonzellen stehen heute in Deutschlands Städten und Gemeinden. 1997 waren es noch 167.000. Betrieben werden sie meist von der Deutschen Telekom – und einigen kleinen Anbietern.
Quelle: Wo sind all die Telefonzellen hin ?
Hinweis: Je nach Tageszeit und Wetter kann es hier ganz schön muggelig sein, deshalb D 3.