Der Große Schweinkogel, eine lange Lichtung und die Grenze zwischen Phaffsteten und Ravhenstain.
Der Pfaffstättner Kogel und der Anninger sind bekannte Berge, aber dazwischen liegt noch einer, sogar mit eigenem Namen. Der Schweinkogel kommt gleich mit zwei Gipfeln daher, dem Großen und dem Kleinen. Über den Großen Schweinkogel führt eine gut gekennzeichnete Gasleitung entlang einer langen Schneise, wodurch sich zumindest eine schmale Aussicht auf das Wiener Becken ergibt, ein origineller Ort. Ein einsamer auch, denn selbst an Wochenenden mit schönem Wetter bleibt man hier meist allein.
Der Große Schweinkogel lässt sich leicht über die lange Schneise besteigen, besonders hübsch finde ich aber den alten Grenzweg durch den Saugraben, an dem noch zwei uralte Grenzsteine stehen, aus dem heimischen Konglomerat geschaffen und auf der einen Seite mit PHAFFSTETEN und auf der anderen mit RAVHENSTAIN beschriftet und mit der Jahreszahl 1569 versehen (als Wegpunkte angegeben).
Steigt man über die lange Schneise hinab, bietet sich im unteren Bereich ein kleiner Abstecher an, wo ein Kahlschlag zu einer netten Aussicht geführt hat (Wegpunkt 3), im Sommer wird es hier enorm warm. Ganz nah von hier, an der Wasserleitung kann man sich, sofern ausgesteckt ist, mit Wein vom Schaflerhof und Feuerfleck wohlverdientermaßen stärken (Wegpunkt 4).
Der Cache war beschädigt und wurde schließlich archiviert, aber nun habe ich ihn gemeinsam mit VinoBanius wieder in Ordnung gebracht.
Der Cache liegt ganz nahe dem höchsten Punkt, aber ein paar Meter waldeinwärts. Und da die Schneise offenbar heftig bejagt wird, sind Ausflüge im Morgengrauen wohl nicht so sinnvoll.