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Willkommen im Hopfenland

A cache by Team sissifalke Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 08/13/2019
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   large (large)

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Geocache Description:


Hopfen – das grüne Gold Bayerns

17.000 Hektar Fläche, sieben Meter hohe Pflanzen und Hopfengärten, soweit das Auge reicht:

Willkommen im größten Hopfenanbaugebiet der Welt.


Seit mehr als 1.000 Jahren wird in der Kulturlandschaft Hallertau Hopfen angebaut. Ein Drittel des weltweit erzeugten Hopfens, der für die Bitterung des Bieres zuständig ist, gedeiht hier. Gepflanzt in fruchtbaren Lößboden des tertiären Hügellandes, wird die „bayerischste“ aller Pflanzen kultiviert.

In mehr als 100 Länder werden die 25 angebauten Sorten exportiert.

Die Traditionen der Region sind geprägt vom grünen Gold und haben ganz Bayern und seine Bierkultur beeinflusst.


Der Hopfenanbau

Im Winter sind die Gerüstanlagen leer und bilden mit den Drähten vor allem bei Schnee, Nebel und Raureif eine mystische Kulisse.

Hopfen wird bis zu 50 Jahre alt, aber die Pflanze rankt sich jedes Jahr aufs Neue empor.

März: Triebe und Gerüst

Der erste Arbeitsschritt im Jahr des Hopfenbauers: Die Triebe zunächst wieder abschneiden, um die Anzahl der Triebe zu steuern.

Während der Regenerationszeit des Hopfens müssen die Rankdrähte gespannt werden. In aufwendiger Handarbeit werden die Drähte in rund 8 Metern Höhe an einem Querdraht befestigt und anschließend im Boden verankert. Gerade bei der Befestigung des Drahtes oben ist Geschwindigkeit gefragt. Der Trecker, an dem sich die Hubkanzel befindet, fährt kontinuierlich mit circa 1,3 km/h die Reihen entlang.

Sobald die neuen Triebe erneut aus dem Boden sprießen, werden jeweils drei von ihnen im Uhrzeigersinn (vermutlich genetisch bedingt und ein Muss, da der Hopfen sonst nicht hochwächst) um den Draht gewickelt.

Mai: Hoch hinaus – in Rekordzeit

Im April und Mai wachsen die Pflanzen mit bis zu 30 cm pro Tag. Damit ist der Hopfen, nach einigen Bambusarten, die am schnellsten wachsende Pflanze der Welt.

Ende Juni erreicht die Pflanze die Spitze des Drahtes. Das ist kein Zufall, denn ab dann werden die Tage wieder kürzer – für die Pflanze das Zeichen mit der Fortpflanzung zu beginnen. Die Dolden beginnen sich zu bilden. Nur die weiblichen Pflanzen bilden Dolden aus.

Eine weitere Besonderheit, die den Hopfen auszeichnet, ist der schnelle Ertrag. Bereits im zweiten Jahr nach der Anpflanzung erhält man eine fast vollständige Ernte.

August: Die Hopfenernte

Ende August beginnt die Ernte.

Die meisten Arbeitsschritte sind automatisiert. Mit dem Reißgerät wird die Hopfenranke rund 50 cm über dem Boden heruntergerissen und fällt anschließend auf den Anhänger. Nach ungefähr 10 Minuten ist der Anhänger voll und wird zur Trennmaschine gefahren.

Händisch werden dort bis zu 500 Ranken pro Stunde eingespannt, damit die Hopfenpflückmaschine die Dolden anschließend in rund 99-prozentiger Reinheit vom Rest der Pflanze und dem Draht trennt.

Nun werden die Dolden in einem dreistufigen Ofen bei 60 bis 65 °C gedarrt. Der Darrturm ist rund 15 Meter hoch und verringert die Feuchtigkeit des Doldens idealerweise auf 9 bis 10 Prozent.

Anschließend werden die Dolden für sechs Stunden in der Konditionierungskammer belüftet, damit sich die Restfeuchtigkeit, die sich in erster Linie im Stängel und nicht in den Doldenblättern sammelt, auf den gesamten Dolden verteilt. Dadurch wird die Dolde beim anschließenden Pressen und Verpacken nicht zerstört.

Und dann?

Geht es eigentlich schon in Brauereien auf dem ganzen Globus.

Gesund, lecker und außerdem DAS Wahrzeichen der Hallertau – da bleibt wohl nur noch ein Wunsch:

Hopfen und Malz, Gott erhalt’s!

Viel Spaß wünschen Euch Team sissifalke

Additional Hints (Decrypt)

GÜE nasnatf ibefvpugvt trtraqeüpxra, qnaa trug qre Evrtry rvasnpu nhs.

TP Pbqr

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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