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Sperbes West: Gedenken an Sophia Traditional Cache

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Sabbelwasser: Da leider keine weitere Statusmeldung (spätestens alle 4 Wochen) zum Cache erfolgte, erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.

Danke und Gruß,

Sabbelwasser
Volunteer Geocaching.com Reviewer

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Hidden : 8/18/2019
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Rasten und Gedenken

Hier liegt ein schneller hin&mit entlang der A9 in Fahrtrichtung Süden. Ein traditionelles Döschen für den Log während einer Rast. Fahrerpausen sind wichtig und tragen zur Verkehrssicherheit bei. Vertretet euch die Beine und nutzt das für unser Döslein. Da fällt man nicht so auf. Aber bitte, tragt euch ins Logbuch ein. Nur online loggen, lassen wir nicht gelten. Das kommt aktuell zu oft vor. 

Der Fall Sophia 

Der Platz soll auch an den Fall der getöteten Sophia erinnern. Ein Lastwagenfahrer hat das Mädchen hier ermordet und im Führerhaus bis nach Spanien mitgeführt. Bitte passt immer auf, wo ihr einsteigt. Ich habe als Lokalreporter bei Bayern-Reporter darüber berichtet. Verlinken darf ich es nicht, weil das als Werbung für die website ausgelegt wird. Aber ich möchte euch den Text nicht vorenthalten. 

Am 14. Juni 2018 wollte die gebürtige Ambergerin von Leipzig nach Nürnberg trampen und von dort weiter nach Amberg fahren. Das hat die Polizei bislang offenbar rekonstruiert. Sophia L. stieg an diesem Abend an einer Tankstelle bei Schkeuditz zur Mitfahrt in einen Lastwagen mit marokkanischer Zulassung ein. Seitdem habe es zu der 28-Jährigen kein Kontakt mehr gegeben. In der Folge fahndete die Polizei Leipzig auch über die Medien nach der Frau.

Im Zuge der Ermittlungen der Polizeidirektion Leipzig koordinierte das Polizeipräsidium Oberfranken nach eigenen Angaben die notwendigen Maßnahmen in Bayern. Insbesondere führten hier die tangierten bayerischen Dienststellen umfangreiche Ermittlungs- und Suchmaßnahmen mit zahlreichen Einsatzkräften an relevanten Örtlichkeiten wie Rastanlagen oder Autobahnparkplätzen entlang der bekannten Fahrtroute des Lastwagens durch. Die Erkenntnisse übermittelten die bayerischen Ermittlungsdienststellen an die zuständige Polizeidirektion Leipzig.

Festnahme und Leichenfund in Spanien

Am vergangenen Dienstag wurde auf Grund eines Haftbefehls ein 41-jähriger Kraftfahrer, der nach Marokko unterwegs war, südlich von Madrid festgenommen. Sein Lastwagen war kurz zuvor in einiger Entfernung ausgebrannt. Nach bisherigen Erkenntnissen, so Polizei und Staatsanwaltschaft, war die 28-Jährige in Schkeuditz in diesen Lastwagen eingestiegen.

Der Fahrer des Lastwagens sei dringend verdächtig, die Frau getötet zu haben. Von der Leiche fehlte zunächst jede Spur. Am Donnerstag wurde eine weibliche Leiche im Norden Spaniens aufgefunden. Die Auffindeörtlichkeit deckt sich mit der Fahrtroute des Verdächtigen. Zur Identifizierung der sterblichen Überreste wird jetzt ein DNA-Profil der Vermissten erstellt und den spanischen Behörden zugeleitet.

Übernahme der Ermittlungen nach Bayreuth

Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse, insbesondere der GPS-Daten des Lastwagens des Festgenommenen, geht die Polizei davon aus, dass die Frau in Oberfranken getötet wurde. Vermutlich auf dem Parkplatz Sperbes bei Plech. Hier stand der LKW rund zwei Stunden, bevor er weiter nach Lauf gefahren ist. Auf Grund dieser kriminalistischen Einschätzung hat jetzt die Staatsanwaltschaft Bayreuth das Ermittlungsverfahren von der Staatsanwaltschaft Leipzig übernommen. Sie führt nach eigenen Angaben in Zusammenarbeit mit einer etwa 15-köpfigen Ermittlungsgruppe bei der Kriminalpolizei Bayreuth die Untersuchungen.

Ende Juli begann der Prozess gegen den Brummifahrer. Der Angeklagte selbst räumt ein, die Tramperin am Rastplatz Sperbes getötet zu haben. Allerdings weist er sexuelle Motive und jede Mordabsicht zurück. „Ich habe mich nicht an der Frau vergangen“, lässt der Angeklagte über seinen Anwalt verlesen. Er habe die Anhalterin vielmehr aus Wut auf den Kopf geschlagen, als er sie dabei erwischt habe, wie sie das Führerhaus seines Lastwagen durchsucht habe, angeblich um Haschisch zu finden.

Er habe nicht töten wollen, erst später die Folgen seiner Schläge erkannt. Überhaupt habe er Wochen gebraucht, die Kraft zu finden, sich mit den Geschehnissen auseinander zu setzen. Ob er diese Version vor Gericht aufrecht erhalten kann, werden die nächsten Wochen zeigen. 17 Zeugen will das Schwurgericht vernehmen.

Das Urteil

In der gut einstündigen Urteilsverkündung erklärte der Vorsitzende Bernhard Heim, das Gericht habe keine Zweifel, dass die Bluttat an der 28-jährigen Anhalterin ein Mord war. Das Mordmotiv, nämlich die Verdeckung einer vorangegangenen Straftat, habe der Angeklagte selbst genannt. Die damals in Leipzig studierende Sophia Lösche wollte am 14. Juni 2018 nach Amberg trampen, am 15. Juni war die Geburtstagsfeier ihres Vaters geplant. Am Autohof Schkeuditz begegnete sie dem marokkanischen Fernfahrer Boujeema L., der sie mitnahm.

Nach Überzeugung der Richter war Boujeema L. schon zu diesem Zeitpunkt in sexuell aufgeheizter Stimmung und wollte bei der jungen freundlichen Frau einen Annäherungsversuch wagen. Die letzte Möglichkeit hierfür war auf der Fahrt über die A9 nach Süden der Parkplatz Sperbes im Gemeindebereich Betzenstein – Sophia Lösche hatte dem Angeklagten in Schkeuditz auf Google maps gezeigt, dass sie an der Anschlussstelle Lauf/Hersbruck aussteigen wolle.

Also legte Boujeema L. einen für die Mitfahrerin überraschenden Halt am Parkplatz Sperbes ein und näherte sich ihr. Nach Überzeugung des Gerichts wies Sophia Lösche den Annäherungsversuch zurück, was den Angeklagten kränkte. Es kam zum Streit, in dessen Verlauf Sophia Lösche den Angeklagten ohrfeigte. Dies habe dem Angeklagten buchstäblich die „Sicherungen rausgehauen“. Boujeema L. griff zu einem Radmutterschlüssel und schlug ihn der Anhalterin auf den Kopf. Danach verließ der Fernfahrer die Fahrerkabine und überlegte bei einem zehn- bis 20-minütigen Aufenthalt, was er mit der Schwerverletzten tun solle. Überlegungen, Hilfe zu holen, habe Boujeema L. verworfen und sich entschlossen, die Frau als Zeugin für die vorangegangene Körperverletzung zu beseitigen. Er ging zurück und schlug - nun wieder bei klarem Kopf - der Schwerverletzten, die noch den Kopf und den Arm gehoben habe, erneut das rund ein Kilo schwere Metallwerkzeug auf den Schädel und tötete sie damit.

Anderen Tatversionen, etwa, dass Sophia Lösche schwerverletzt bis nach Frankreich transportiert und erst dort getötet worden sei, erteilte das Gericht eine Absage. In der Urteilsbegründung nahm das Gericht auch die Polizei in Schutz: Zum Zeitpunkt, als Sophias Verschwinden angezeigt wurde, sei die Studentin bereits tot gewesen.

Alle Infos dazu zum Nachlesen auf der com-website von bayern-reporter

 

 

Additional Hints (Decrypt)

Zntarg

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)