Zur Trabrennbahn bzw. Sandbahn Panitzsch haben wir u.a. diese Informationen gefunden:
"80 Jahre Sandbahn Leipzig-Panitzsch
Bis weit in die 1950er Jahre wurden auf sogenannten Langbahnen (meist Pferderennbahnen mit Sand- oder Grasbelag) und auf Radrennbahnen (Holz oder Zement) mit normalen Straßenmaschinen Rennen absolviert. So habe ich mich entschlossen, diese Veranstaltungen bis 1960 mit in die Rennstreckendatenbank aufzunehmen. Mit der Spezialisierung auf Kurzbahnen (Speedway) wurden auch die Motorräder spezialisiert und auf der einzig verbliebenen Grasbahn, dem Teterower Bergring, fahren heutzutage auch nur noch Spezialmotorräder.
Die Bahn in Panitzsch war ebenfalls eine kombinierte Pferde- und Motorradrennbahn und am 8. Juni 1930 wurde hier das erste Motorradrennen ausgetragen. Der erste Sieger war Fleischmann (Nürnberg). Nach dem Krieg schrieben sich unter anderem Kaute (Dresden), Lenssen (Zeitz) und Richter (Dessau) in die Siegerlisten. Kurt Ahrens, späterer Automobilrennfahrer, wurde 1952/53 mehrfach Zweiter mit einer 350er Jap. Alles gestandene Straßenfahrer. In den Seitenwagenklassen ging fast die gesamte Straßenelite an den Start. Und 1951 gab es das einzige Kleinwagenrennen (Formel III) auf dieser Bahn mit Willy Lehmann (Bitterfeld) als Sieger.
Die Gebäude der Bahn haben eine weitere interessante Geschichte aufzuweisen, so unter anderem als TBC-Heim, als Geflügelverarbeitungsbetrieb oder als Standort der GST-Ausbildung."
Quelle: www.motorrennsportarchiv.de/80-jahre-sandbahn-leipzig-panitzsch/
Der nahe Spielplatz lädt zum Spielen ein. Genug Platz für sportliche Aktivitäten gibt es auch. Was fehlt ist etwas zum Klettern, denn der Kletterparkour am Turm darf nicht mehr genutzt werden. Hier ist ein kleiner Anfang für Dosensucher.
Viel Spaß wünschen
Schneebrösel & Diesel