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Das Wappen der Burg Traditional Cache

Hidden : 8/25/2019
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
4 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Geschichte der Burg
Über das genaue Alter der Burg Osternohe gibt es noch keine archäologische Untersuchung. Auf historischen Fotografien und einer Zeichnung von J. L. Hoffmann aus dem Jahr 1773 ist noch der ursprüngliche Bergfried zu sehen, dessen Mauer-Außenschale aus größeren Quadern bestand und daher vorsichtig in die Jahrzehnte um 1200 datiert wird.

Der Name Osternohe tauchte erstmals 1169 mit dem Edelfreien Poppo de Osternahe auf. Ob diese Familie damals schon auf der Höhenburg saß, oder wie Hellmut Kunstmann und Gustav Voit vermuten, auf einer Turmhügelburg im Tal auf der Stelle einer urkundlich überlieferten „Turmwiese“, ist nicht bekannt.

Die Höhenburg Osternohe wurde 1228 schon als „castrum Osternach“ in einer von König Heinrich VII. bestätigten Urkunde bezeugt. Die Edelfreien von Osternohe zählten vermutlich zur höheren Reichsministerialität. Poppo II. und sein Bruder Konrad von Osternohe traten 1199 als Urkundenzeugen für König Philipp auf. Poppo III. war 1211 bis 1220 Würzburger Kanoniker. Das bedeutendste Familienmitglied war Poppo IV., er beteiligte sich 1229 am Kreuzzug des römisch-deutschen Kaisers Friedrich II. nach Jerusalem und nahm 1241 an der Schlacht von Liegnitz teil. Er amtierte von 1253 bis 1257 als Hochmeister des Deutschen Ordens. Er war vermutlich auch an der Gründung der preußischen Stadt Königsberg beteiligt. 1257 legte er sein Amt als Hochmeister krankheitsbedingt nieder und wurde 1264 Komtur in Regensburg. Nachdem er vermutlich 1265 verstorben war, wurde er im Kloster Mallersdorf begraben. Die Osternoher waren auch verwandt mit dem fränkischen Dynastengeschlecht der Hohenlohe. 1254 verkaufte Engelhard de Osterna die Burg an Gottfried von Hohenlohe.

Aus einer Urkunde von 1327 geht hervor, dass sich Rienold aus dem Geschlecht der Neidunge nach Osternohe nannte, und 1330 wurde ein Wolfram Vogt von Osternohe erwähnt; für wen sie die Burg verwalteten, ist nicht genau bekannt. Es wird angenommen, dass Gottfried von Hohenlohe-Brauneck unter anderem die Burg Osternohe 1326 an Friedrich IV., den Burggrafen von Nürnberg, verkaufte. Jedoch fehlt hierfür ein Nachweis. Erst 1354 wurde mit Berthold Haller ein burggräflicher Vogt zu Osternohe erwähnt. Die Burg war seit 1385 ein burggräflicher und ab 1427 ein markgräflicher Amtssitz.

Die erste teilweise Zerstörung der Burg erfolgte im Ersten Markgrafenkrieg am 9. März 1450 durch Nürnberger Truppen, die die Vorburg bzw. Unterburg niederbrannten. Sie wurde nach 1457 durch Hans von Egloffstein, der als markgräflicher Amtmann noch bis in die 1470er Jahre auf der Burg saß, wiederhergestellt.

Auch im Zweiten Markgrafenkrieg, in dem Albrecht II. Alcibiades unter anderen gegen die Reichsstadt Nürnberg zog, wurde die Burg Osternohe von Nürnberger Söldnern am 23. Mai 1553 geplündert und in Brand gesteckt, aber spätestens ab 1573 wiederhergestellt; sie diente weiter bis 1722 als markgräflicher Amtssitz.

1766 wurde das seit 1694 zum Oberamt erhobene Amt im Zuge einer Verwaltungsreform aufgehoben und dem Oberamt Pegnitz zugeteilt. Die Burg war aber schon vorher nicht mehr bewohnbar und verfiel weiter. Nach 1766 beschädigte ein Blitzschlag den Bergfried, die restlichen Gebäude dienten der Bevölkerung als Steinbruch. Der Kartograph Johann Christoph Stierlein stellte 1816 eine erstmals sehr präzise Karte des Burgbereichs mit dem noch vorhandenen Bestand fertig. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Ruine teilweise privatisiert und sollte später gänzlich abgebrochen werden, was aber durch Hellmut Kunstmann verhindert werden konnte. Erst im Jahr 1968 wurde der Bergfried restauriert, allerdings machte man aus dem einst fünfeckigen Bergfried den heutigen quadratischen Turmstumpf. Die restliche Burganlage verfällt weiter.
Quelle: Wikipedia, weiterer Link

 

Zum Cache:
Ich musste heute feststellen, dass der Vorgänger von diesem Döschen leider im Archiv gelandet ist, so habe ich kurzerhand ein neues platziert. Leider ist es nur ein Petling, was anderes hatte ich gerade nicht im Cache-Mobil, somit ist kein Platz für Tauchgegenstände und bringt bitte einen eigenen Stift mit. (Der Petling wurde inzwischen, passend zum Cache, etwas aufgehübscht.)

Auf der Suche nach diesem Cache, begebt Ihr Euch auf den Spuren der Osternacher. Auch sie waren wohl von der herrlichen Aussicht in diesem wunderbaren Wander- und Skigebiet beeindruckt.
Der Punkt kann auch von Familien mit Kindern besucht werden, allerdings muß das "Wappen" von einem Erwachsenen gehoben werden.

 

ACHTUNG! Bitte paßt im Gelände etwas auf, gerade bei Nässe können die Steine rutschig sein!
Bitte geht den Cache nicht in der Dämmerung oder in der Nacht an,
achtet auf die Natur, nutzt die Wege bis kurz vor dem Ziel
und hinterlasst lediglich eure Fußspuren sowie euren Logeintrag!

Jeder ist für sein tun selbst verantwortlich!


Kleine Cacher sind hier leider im Nachteil, nehmt einfach einen Großen mit. ;-)

Additional Hints (Decrypt)

Qvr Xbbeqvangra qrf Pnpurf fgvzzra frue tranh, qn na qvrfre Fgryyr qre Rzcsnat frue thg vfg. Re vfg avpug vz Unatorervpu bqre hagre Csynamra irefgrpxg. Qre Anzr fntg rvavtrf üore qvr Yntr qrf Pnpurf.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)