Skip to content

Königin Michelles Märchenbrücke Traditional Cache

Hidden : 9/1/2019
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Das kleine Königreich Wadoschukü lag als Enklave inmitten des großen Drachenreiches. Regiert von der jungen, wunderschönen und klugen Königin Michelle und ihrem aufbrausenden Oheim König Andreas, welcher aufgrund ihres jugendlichen Alters zu ihrem Vormund bestimmt worden war. Obwohl die beiden sich eigentlich gut miteinander verstanden, gerieten sie ab und an in Streit, da Königin Michelle oft das Gefühl hatte, nicht den Ansprüchen ihres Oheims zu genügen. Gerne rief sie dann: „Dann gehe ich halt und suche mein Glück woanders!“ Doch dazu kam es nie, denn die beiden versöhnten sich immer wieder schnell.

Wadoschukü hatte Vorräte im Überfluss und so gaben seine Bewohner viele davon großzügig an die Drachen, welche immer wieder an die Grenze kamen und hungrig nach Wadoschukü blickten. Denn der Herrscher des Drachenlandes hortete den Reichtum seines Reichs und baute davon für sich einen prunkvollen Palast - die Drachen jedoch waren traurig und hungrig.

Königin Michelle bekümmerte dies und immer wieder überlegte sie, wie man den Drachen helfen könnte. Eines Tages bat sie ihren Feldmarschall Steffen um Rat und dieser schrie sofort: „Angreifen! Überrennen! Wir müssen den Drachenherrscher mit der Armee vertreiben!“ „Aber wir haben doch gar keine Armee!“, erwiderte Königin Michelle, worauf sich die gute Hexe Annette, welche das Gespräch belauscht hatte, einmischte: „Man könnte den Drachenherrscher vergiften! Ich habe ein sehr wirksames Gift dafür.“ „Aber der Drachenherrscher isst doch nie von unseren Vorräten“, sagte Königin Michelle kopfschüttelnd. „Dann muss man ihn eben anlocken!“, meinte Annette.

„Anlocken…?“, dachte Michelle laut, wendete sich ab und hatte keine Idee, wie das gelingen sollte. Versonnen begann sie damit ein Kartoffelgratin nach einem Rezept zu kochen, welches sie kürzlich in einem alten Buch gefunden hatte. Wie immer gab sie davon auch den hungrigen Drachen und als diese es aßen riefen sie, dass es das Beste wäre, was sie je gegessen hätten. Immer mehr Drachen kamen und wollten von dem Gratin haben und schließlich hörte auch der Drachenherrscher von diesem außergewöhnlichen Mahl und kam voller Neid und Missgunst nach Wadoschukü, da er der Meinung war, dass das Beste ihm allein zustehen würde.

Als er jedoch an die Grenze kam, gab es in Wadoschukü nur noch eine einzige kleine Portion Kartoffelgratin. Aufgebracht brüllte der Drachenherrscher: „Die gehört mir!“ Eingeschüchtert durch das Gebrüll wollte Königin Michelle ihm gerade den Teller reichen, als König Andreas einschritt, sich den Teller schnappte und den Drachenherrscher anschnauzte: „Koch dir selber was, das ist meine Portion“ Er nahm eine große Gabel des Gratins, steckte sie in den Mund und fiel auf der Stelle wie tot um.

„Ups“, sagte die Hexe Annette leise. „Ich habe doch nur einen ganz kleinen Krümel von dem Gift in diese Portion gemischt.“ „Gift?!“, brüllte der Drachenherrscher. „Ihr wollt mir ans Leben! Wie könnt ihr es nur wagen!“ Dabei spie er wütend Feuer und Schwefelwolken traten aus seinen Nasenlöchern. „Aber nein! Wir konnten doch nicht wissen, dass Ihr diese Portion haben wollt.“, versuchte Königin Michelle ihn zu beruhigen. „Es ist bestimmt nur eine Allergie!“ Irgendwie gelang es ihr ihn davon zu überzeugen und der Drachenherrscher kehrte in seinen Palast zurück und war niemals mehr bei Wadoschukü gesehen.

Kaum war der Drachenherrscher verschwunden ertönte ein lautes Schnarchen durch Wadoschukü. „Oh, welch ein Glück!“, rief die Hexe Annette. „Da habe ich doch das Gift mit dem Schlafpulver verwechselt! Macht euch keine Sorgen, morgenfrüh wacht König Andreas wie jeden Morgen auf und es ist, als wäre nichts gewesen!“

Königin Michelle reute jedoch, dass sie überhaupt darüber nachgedacht hatte den Drachenherrscher zu beseitigen und damit fast großes Unglück über ihr eigenes Land gebracht hatte. So fasste sie den Entschluss, dass es dieses köstliche Kartoffelgratin nie wieder geben dürfte. Sie nahm das Rezept und wanderte durch die Welt, bis sie an eine kleine, hölzerne Brücke kam. Dort stand sie und schaute hinab in den Fluss. Dann zerriss sie das Rezept und warf die Schnipsel hinab in das Wasser.

Und wenn ihr ganz genau hinschaut, könnt ihr vielleicht den einen oder anderen Schnipsel noch im Wasser treiben sehen…

 

Das Parken auf der nahe gelegenen Bundesstraße verbietet sich von selbst! Parkplätze für einen kleinen Spaziergang entlang der Modaupromenade und über die Eberstädter Düne finden sich in der Nussbaumallee oder entlang der Pfungstädter Straße.

Additional Hints (Decrypt)

Zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)