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Schachtenwanderung - Lindberger Schachten Traditional Cache

Hidden : 9/5/2019
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Die große Schachtenwanderung

Gleich vorweg möchte ich auf folgendes hinweisen, bitte haltet Euch daran, da es sich um ein wunderbares Fleckchen Natur handelt:
Auf der ganzen Wanderung seid ihr im Nationalpark Bayerischer Wald unterwegs. Hier handelt es sich um ein Naturschutzgebiet, die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden. Alle Caches sind direkt am Wanderweg gelegen und bei jedem Cache sind Spoilerfotos dabei um die Natur zu schonen. Ausserdem ist jeder recht einfach versteckt, da ich Euch mit diesen Geocaches einen Anreiz bieten möchte die Schachtenwanderung anzupacken.

Beachtet bitte auch die Richtlinien des Nationalparks Bayerischer Wald:

- Die Suche nach einem Cache sollte besonders umsichtig und mit Rücksicht auf die Tier- und Pflanzenwelt erfolgen.

- Beim „Bergen“ des Caches möglichst kurz am Fundort verweilen.

- Es dürfen keine Tiere gestört und/oder die Vegetation (dazu zählt auch stehendes und liegendes Totholz) beschädigt oder sogar zerstört werden

- Geocaching in der Dämmerung sollte vermieden werden. Suchen in der Nacht ist nicht gestattet.

Die Schachten:

Die Almen des Bayerischen Waldes werden als Schachten bezeichnet. Dort weideten während der Sommermonate Rinder, die von den Hirten hinaufgetrieben wurden. Der Name Schachten wurde von "Schacht" bzw. "Schächtl" abgeleitet, wie man stark aufgelichtetes Laubgehölz bezeichnete, in dem die Waldweide ausgeführt wurde. Der Begriff ist nur im Raum zwischen dem Südosthang des Arbers (Westgrenze) und der kleinen Ohe bei Grafenau (Ostgrenze) gebräuchlich. Die Schachten befinden sich im Übergangsbereich von den oberen Hanglagen (900 - 1.150 m ü.NN) zu den Hochlagen (über 1.150 m ü.NN). 1963 wurde die Waldweide auf den letzten Weideschachten aufgegeben. Nur im Bereich des Arbers wird auch heute noch Vieh auf die Hochweiden getrieben.

Die komplette Wanderung dauert ca. 7 Stunden und ihr werdet etwa 23 Kilometer Wegstrecke vor Euch haben, denkt also an eine Brotzeit und nehmt ausreichend Getränke mit. Die Wanderwege sind gut beschildert und recht eindeutig. Folgt ab dem Wanderparkplatz in Buchenau dem Schildchen Pestwurz bis zum Lindberger Schachten, von da gehts weiter auf dem Goldsteig bis ihr nach dem Hochschachten dem Schildchen Borstgras folgen könnt, das Euch zur Trinkwassertalsperre Frauenau führt. Von dort ist der Weg zurück nach Buchenau wieder eindeutig beschildert.

Ich habe auch ganz bewußt keine "Powertrail" aus dieser Wanderung gemacht, da ihr Euch mehr auf die Wanderung einlassen könnt und nicht ständig aufs GPS schauen müsst.  

Lindberger Schachten

Der Lindberger Schachten liegt etwa 3 Kilometer nordöstlich von Buchenau in einer Höhe von 1150 bis 1250 Meter. Mit einer Größe von 9,1 Hektar ist er nach dem Ruckowitzschachten und dem Buchhüttenschachten der drittgrößte Schachten. Im Jahr 1619 wurde diese Waldweide von den Lindberger Bauern angelegt und "Schachten am Hirschberg" genannt. Bei der Bestandsaufnahme im Jahre 1831 war der Schachten bereits 16,3 Hektar groß. Bis 1924 wurde Vieh zum Lindberger Schachten gebracht, dann wurde er nach weiteren 10 Jahren Heuernte wieder sich selber überlassen. Mittlerweile wird bei jährlichen Pflegeaktionen die Wiederbewaldung der ehemaligen Weideflächen eingedämmt, da die Schachten wertvolles Kulturgut und vor allem wichtiger Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten sind.

 

Update 26.04.2020:  Da es bei der Wegführung hier manchmal Probleme gibt, habe ich einen Referenzpunkt eingefügt. Nachdem Ihr den Geocache gefunden habt, kehrt wieder zur Kreuzung bei N49°02.201 E013°21.980 zurück und geht dort weiter Richtung "Hochschachten" (Wandermarkierung Pestwurz) um zur Hirschbachschwelle zu kommen.

 

Additional Hints (Decrypt)

Crgyvat - Onhzfghzcs

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)