Denkmal des Lagerkomplexes S III
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Am 13. April 1945 entdeckten amerikanische Einheiten in einem zugeschütteten Graben neben dem Zeltlager Espenfeld ein Massengrab. Sie fanden während der Exhumierung insgesamt 59 ermordete Häftlinge. Nach Ende des Krieges legte man gegenüber dem ehemaligen Zeltlager auf Anweisung der Amerikaner einen Ehrenfriedhof an, der noch heute erhalten und als das Denkmal Espenfeld bekannt ist. Das Lager Espenfeld wurde innerhalb des Lagerkomplexes S III als das Zeltlager bezeichnet. Vermutlich vor Beginn des Todesmarsches wurden unter anderem marschunfähige Häftlinge erschossen und im nahegelegenen Graben und weiteren Gruben eilig verscharrt. Am 13. Mai 1945 erfolgte auf Anordnung der amerikanischen Militärregierung im Walde zwischen Arnstadt und Espenfeld die Umbettung der Opfer von S III in Einzelgräber. Unterschiedliche Opferzahlen sind dafür im Umlauf. Realistisch ist zum damaligen Zeitpunkt die Zahl von insgesamt 96 ehemaligen Häftlingen. Nach weiteren vorliegenden Dokumenten und Aussagen wurden später noch einmal tote Häftlinge in benachbarten Steinbrüchen, an der Straße oder in Löchern gefunden und auf dem Ehrenfriedhof in Espenfeld beigesetzt. Man geht daher von 107 unbekannten Häftlingen aus, die in Einzel- und Gemeinschaftsgräbern auf dem Ehrenfriedhof bestattet sind und hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.
Nachdem hier schon einmal ein Cache platziert war, habe ich beschlossen dieses dunkle Kapitel der jüngeren Geschichte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und das Denkmal auch cachetechnisch wieder in Szene zu setzen. Zum Suchen und Finden muss das Denkmal nicht betreten werden, ihr benötigt allerdings eine Angel, um die Dose vom Bäumchen zu befördern.