Willkommen zu Sir Locksleys "Wunderbare Welt der Zahlen"!
Heute geht es mal wieder um eine Primzahl - die Elf! Es ist die kleinste Zahl und damit auch die kleinste Primzahl, die man (hicks) als Schnapszahl bezeichnen könnte (von wegen doppelt sehen, zwei Einsen).
Eine Zahl voll wichtiger Bedeutungen. Elf Bekloppte rennen hinter dem Ball her (und treten ihn auch schon mal aus elf Meter Entfernung ins Tor), Kinder werfen "Elfer raus!", für Ehemänner gilt das Elfte Gebot "Du sollst Dich nicht erwischen lassen!" und im Duodezimalsystem wäre die Elf sogar einstellig - daher hat sie auch einen eigenständigen Namen behalten. Im bekannten Dezimalsystem müsste sie eigentlich Einszehn heißen.
Wie oben erwähnt ist die Elf eine Schnapszahl. Wer besonders viel vom Schnappes trinkt, kann sich nur noch eine Ziffer merken und daher nutzen die Jecken im rheinischen Karneval einfach nur noch die Elf für alles. Elferrat, 11 Uhr 11, 11 Kölsch pro Stunde, 11-mal Fremdgehen pro Session, usw.
In der Mathematik gelten auch noch ein paar schöne Eigenschaften, zum Beispiel, dass die Elf die einzige palindromische Primzahl mit einer gerade Anzahl von Ziffern ist. Wow!
Wie, keine Lust auf Mathematik? Wie wär's statt dessen mit ein paar Zeitschriften zum Lesen? Diese sechs habe ich kürzlich auf einem Wohnzimmertisch liegen sehen. Eigentlich waren es ja elf, aber die anderen fünf hat der Hund gefressen.

Alles klar? Dann mal ab zur Dose!