An den angegebenen Koordinaten findet Ihr das Glaubitzer Rathaus und soger ein öffentliches "Münztelefon 23" der Telekom.
Den Cache natürlich nicht
Glaubitz
... leitet sich von den slawischen Wörtern glubka, glubiza, was kleiner Tiefenort bedeutet, ab. Der Ort lag im Siedlungsgebiet der Daleminzier.
Der Ort Glaubitz wurde 1271 das erste Mal urkundlich erwähnt, damals noch unter dem slawischen Namen „Glubozk“. Im Jahr 1319 wird erstmals eine Kirche erwähnt. Im Jahr 1408 ist Poppe von Köckeritz auf Glaubitz ansässig und wird Glaubitz als Raubschloss durch den Markgrafen von Brandenburg belagert. Im Jahr 1585 entstand die Buschmühle (Grützmühle), eine Wassermühle mit zwei Mahlgängen. Vier Jahre später erfolgte der Neubau der Kirche. Die Herrschaft übte Erb- und Obergerichtsbarkeit aus.
Im Jahr 1642 während des Dreißigjährigen Krieges zog die schwedische Hauptarmee unter Lennart Torstensson durch Glaubitz in Richtung Großenhain.
1781 wird zum ersten Mal eine Schule erwähnt. 1886 wurde eine neue Schule gebaut, die 1905 aufgrund gestiegener Schülerzahlen vergrößert werden musste.
1904 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet.
1934/35 wurde die Siedlung an der Straße der Jugend errichtet, anschließend die Kanalsiedlung.
Der Erste und der Zweite Weltkrieg forderten in Glaubitz viele Opfer.
Am 17. April 1945 erreichte eine Kolonne KZ-Häftlinge Glaubitz. Während einer Rast auf dem Sportplatz entkamen bei einem Fliegerangriff viele Häftlinge. Die im Raum Glaubitz von der Hitlerjugend wieder eingefangenen Häftlinge wurden im Glaubitzer Wald erschossen und beerdigt. Ein Denkmal erinnert heute daran. Am 24. April 1945 war die Hitlerarmee in diesem Gebiet besiegt.
Am 4. November 1945 wurde das Komitee für gegenseitige Bauernhilfe gegründet, das im Rahmen der Bodenreform 399 Hektar Land aus Enteignungen an 73 Neubauern verteilte. 1953 gründeten vier Bauern die LPG, die später zum Teilbetrieb der LPG Kanalgebiet wurde.
Die MTS Nünchritz begann am 2. Osterferientag 1953 mit einer von unserer Industrie neu entwickelten Kartoffellegemaschine die Kartoffelaussaat auf den Feldern der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft Glaubitz. Die Kollegen der Genossenschaft waren besonders über die große Einsparung an Arbeitskräften erfreut und äußerten sich anerkennend über die Neukonstruktion.
1957 wurde in Glaubitz eine katholische Kapelle geweiht, die im Gebäude einer alten Schlosserei eingerichtet wurde und nach Papst Pius X. benannt ist.
1967 wurden die Wohnblöcke „Am Raubschlösschen“ gebaut. Heute prägen Einfamilienhäuser das Ortsbild. Nach der Wende wurden die Straßen „Stephansposchinger Straße“ und „Seebergblick“ neu gebaut.
Richtung Zeithain entstand ein neues Gewerbegebiet, in dem sich viele Industriebetriebe angesiedelt haben.
Sicher könnte man noch vieles mehr über Glaubitz erzählen.
Aber wir wollen es erst einmal dabei belassen.
Um nun auch den verdienten Punkt zu holen, findet Ihr sicher noch folgende Informationen heraus😊
In welchem Jahr kam es zu einem Reitergefecht „Glaubitz gegen Wildenhain“? ABCD
Das mit der Kartoffellegemaschine war schon ne dufte Sache.
Aber nun geht’s um den Traktor. Ha.
Welches Nummernschild trug den der?
Die letzten drei Zahlen sind EFG.
Mitten im Sommer, besuchen einmal im Jahr, mehr Menschen den Ort als in ihm leben.
Ab welchem Jahr findet die Veranstaltung hier statt? HIJK
Auch Glaubitz hat eine Partnergemeinde, sicher weißt du sofort wie hoch sie über Normalnull liegt. LMN
Das Final findest du bei:
N (A+4) (B-6) ° (C-4) (D+2), (E-3) (F+6) (G+1)
E (Hx1) (I-6) ° (J-7) (K-5), (L+2) (M-2) (N+2)