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Parkstadt Oberhausen Multi-Cache

Hidden : 10/31/2019
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Parkstadt Oberhausen

„Hätte nicht gedacht, dass es hier so grün ist!“ Kommt dir der Satz bekannt vor? Oder hast du das etwa selbst gedacht? Wer immer noch glaubt, das Ruhrgebiet sei grau und trostlos, wird heute sein blaues, besser grünes Wunder erleben.

 

Diese Tour führt dich zu einigen der schönsten Parks und Gärten der Stadt. Vom ehemaligen Privatgarten über den historischen Stadtpark bis zu begrünten Industrieflächen ist alles dabei.

Dabei führt dich die Tour einen langen Weg quer durch die Stadt. Um deinen Weg abzukürzen, solltest du einen Teil deines Weges mit dem Bus zurücklegen. Dafür findest du im Listing Hinweise auf die besten Verbindungen. Falls du keine Fahrkarte hast: Zwischen der zweiten und dritten Station kommst du zum Ticketshop. Wir empfehlen dir das 24-Stunden-Ticket. Das gibt es natürlich auch am Hauptbahnhof.

Der Cache führt dich zu verschiedenen Orten in ganz Oberhausen. An jeder Station musst du eine kleine Frage beantworten. Die richtige Antwort entspricht einer Zahl, die du an Stelle eines Buchstabens in die Koordinaten der nächsten Station einsetzen musst. Um dir deinen Weg leichter zu machen, gibt es hier und da auch die Koordinaten der nächsten Haltestelle.

Anreise:
Die Tour beginnt in der Nähe des Oberhausener Hauptbahnhofs. Der Startpunkt ist also gut mit Bus und Bahn zu erreichen.
Parkmöglichkeiten findest du außerdem hier:
N 51° 28.459
E 006°50.942 

 

1. Grillo-Park

N 51° 28.424
E 006° 51.525

© Stadtarchiv Oberhausen

Glückauf und willkommen in der Parkstadt Oberhausen! Mit dem Ausdruck Parkstadt – eigentlich Park-Stadt – wollte sich Oberhausen in den 1920er Jahren ein neues Image geben. Oberhausen war damals eine boomende Industriestadt mit wenig öffentlichen Grünflächen. Grün in der Innenstadt sollte nicht nur den Qualm aus den Fabrikschornsteinen etwas erträglicher machen. Die Parks, Spielplätze und Alleen sollten allen Menschen Oberhausens Wohlstand vor Augen führen.

Einige Parks und Alleen gab es schon zuvor. Den Grillo-Park hatte die Firma Grillo bereits 1887 angelegt, ganz in der Nähe ihrer Zinkfabrik. Erst 1904 kaufte die Stadt den Park. In den 1920er Jahren wurde Oberhausen – als Park-Stadt – zu einer modernen Großstadt. Zu den grünen Parks und Alleen kamen stolze Bauten in leuchtend rotem Backstein.

Hier kannst du wunderbar erkennen, was die Idee der Park-Stadt ausmachte. Der Grillo-Park wurde 1928 neugestaltet. Seitdem bilden der Park und das Oberhausener Rathaus von 1930 ein zusammenhängendes Bild.

Die nächste Station ist ganz in der Nähe. Um die Koordinate vollständig zu machen, musst du nur eine kleine Frage beantworten. Wie viel hat der Grillo-Park die Stadt Oberhausen damals gekostet?

Nimm die Quersumme des Kaufpreises und setze sie für A in die Koordinaten ein.

 

2. Königshütter Park

N 51° 28.516
E 006° 51.471

Das war ja noch nicht so schwer. Hier bist du im Königshütter Park. Er war früher der Garten der Villa, neben der du stehst – also Privatgelände. In dem prunkvollen Haus von 1897 wohnte einst der Direktor der Zeche Concordia. Erst in den 1970er Jahren wurde daraus ein öffentlicher Park.

Königshütte ist übrigens eine Stadt in Oberschlesien. Diese Region war ein Industrierevier wie das Ruhrgebiet. Heute gehört Oberschlesien zu Polen und Königshütte heißt Chorzów. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden viele Menschen aus Oberschlesien vertrieben. Viele kamen ins Ruhrgebiet und arbeiteten hier im Bergbau. Oberhausen übernahm 1955 eine symbolische Patenschaft für die Stadt Königshütte und ihre früheren Einwohner.

Und nun zur nächsten Frage. Wer nutzt heute die historische Direktorenvilla im Park?

  • Das Theater - 59
  • Die Kurzfilmtage - 49
  • Das Finanzamt - 79
  • Rot-Weiß-Oberhausen - 19

Setze die Zahl, die der richtigen Lösung entspricht, für B in die nächste Koordinate ein.

Wegpunkt: Haltestelle Hauptbahnhof

N 51° 28.458
E 006° 51.303

Die nächste Station ist etwas weiter entfernt. Deshalb nimmst du von hier am besten den Bus. Die Linien 956 (Richtung Goerdelerstraße) und 966 (Richtung Neumarkt) fahren von Bussteig 8 bis zur Haltestelle Schloss Oberhausen.

 

3. Bei den Hängebauchschweinen

N 51° 29. B 0
E 006° 51.506

Wusstest du, dass es in Oberhausen einen Zoo gibt? Die beiden Oberhausener Kabarettistinnen – die „Missfits“ – singen in ihrem Oberhausen-Lied: „Bei den Hängebauchschweinen Tiger vermissen“.

Der Tierpark wurde 1927 vom Wirt des Parkrestaurants gegründet, um Gäste anzulocken. Damals lebten hier sogar Affen, ein Leopard und ein Bär. 1938 übernahm die Stadt Oberhausen den Tierpark und baute ihn aus.

Heute gibt es zwar die Lieblingstiere der Missfits nicht mehr, aber dafür einige ihrer Verwandten. Also Verwandte der Hängebauchschweine.

Welche Tiere gibt es aber nicht im Tierpark?

  • Rotwild - 95
  • Schafe - 25
  • Ziegen - 55
  • Krokodile - 35

Richtige Antwort = C

Der Eintritt in den Tierpark ist frei. Falls du außerhalb der Öffnungszeiten hier sein solltest, kein Problem. Die meisten Tiere müsstest du auch von diesem Punkt aus erkennen können.

 

4. Kaisergarten

N 51° 29.4 C
E 006° 51.467

Der Kaisergarten sollte „den Einwohnern einen angenehmen, erfrischenden Aufenthalt in freier Natur schaffen“, schrieb die Stadtverwaltung 1896. In einer grauen Industriestadt sicher eine gute Idee. Die Stadt kaufte deshalb ein Gelände neben dem Schloss Oberhausen, dem die Stadt letztlich den Namen verdankt.

Das Schloss Oberhausen liegt übrigens ganz in der Nähe. Dort beginnt die Tour „Das stählerne Herz Oberhausens“.

Bis 1903 wurde aus dem Sumpfwald ein großer Park mit Ausflugsrestaurant. Der kleine Tümpel erinnert daran, dass hier früher die Emscher entlang floss. Bevor die „Köttelbecke“ 1910 begradigt wurde, schlängelte sie sich kurvenreich durch diese Gegend. Das Gebiet um den Fluss war ein Feuchtgebiet mit Tümpeln und Auen. Der große Teich, den du vielleicht schon gesehen hast, gehört zum alten Emscherbett.

Wer erklärt dir hier das Leben im Tümpel?

  • Mark der Molch - 13
  • Frosch Fridolin - 73
  • Kröte Kunibert - 53
  • Ursula die Unke - 93

Richtige Antwort = D

 

5. Monte Schlacko

N 51° 29.217
E 006° 51. D 7

© Stadtarchiv Oberhausen

Hier bist du auf den Resten des alten Schlackenbergs. Die Oberhausener haben ihn auch „Monte Schlacko“ genannt. Dort, wo heute die Neue Mitte ist, war früher eines der größten Eisen- und Stahlwerke der Region. Die Schlacke war ein Abfallprodukt der Stahlindustrie. In der Hochofenschlacke wurden Gesteinsreste aus dem Eisenerz gebunden, die man nicht im Eisen haben wollte. Das Hüttenwerk Oberhausen hat seine Schlacke hier abgekippt.

Ob du es glaubst oder nicht, das hier ist nur der Rest des Schlackenbergs. Der größte Teil des über 45 m hohen Berges wurde in den 1990er Jahren abgetragen, um Platz für ein Gewerbegebiet zu schaffen.

Schön aber, dass ein Teil als Park geblieben ist. Schau dich mal genauer um! Welche Bäume säumen die Wege hier oben?

  • Tannen - 73
  • Palmen - 93
  • Kirschen - 64
  • Mammutbäume - 13

Richtige Antwort = E

 

Deine Tour geht wieder mit dem Bus weiter:

Wegpunkt: Haltestelle TZU

N 51° 29.192
E 006° 51.856

Du kannst die Linie 957 (Richtung Graßhofstraße) bis zur Haltestelle Aquapark nehmen.

 

6. Gehölzgarten Ripshorst – Tertiärwald

N 51° 29.575
E 006° 53.7 E

Hier kommst du nun in den Gehölzgarten Ripshorst. Haus Ripshorst war ein Gutshof, der Rittern gehörte. Die Ritter sollten das Stift (Kloster) Essen verteidigen. Das Stift Essen war bis 1803 ein eigenständiger Staat. Im Haus Ripshorst findest du übrigens ein Infozentrum mit einem Café.

In den 1990er Jahren gestaltete die Internationale Bauausstellung (IBA) Emscherpark einen neuen Park mit einer ökologischen Station im alten Gutshof. Du kannst im Gehölzgarten verschiedene Landschaften mit besonderen Bäumen und Sträuchern entdecken.

Die Skulptur auf der Wiese heißt übrigens „Zauberlehrling“. Und dieser Abschnitt des Parks wird Tertiärwald genannt. Tertiär ist ein Erdzeitalter, in dem viele Baumarten entstanden sind, die es heute noch gibt.

Vor wieviel Millionen Jahren begann das Tertiär? Nimm die Zahl mal 1,5 und setze sie für F in die nächste Koordinate ein.

 

7. Gehölzgarten Ripshorst – Pioniere

N 51° 29.441
E 006° 53. F 6

Dieser Teil des Gehölzgartens ist den Pionieren gewidmet. Das sind Bäume, die als erste Pflanzen eine leere Fläche besiedeln. Diese Bäume kommen mit wenig Nährstoffen im Boden aus. Und wenn ihre Blätter verrotten, schaffen sie Nährstoffe für andere Pflanzen. Du hast sicher schon Flächen gesehen, auf denen außer Birken nichts wächst. Du kannst davon ausgehen, dass das alte Industrieflächen sind. Außer Birken überlebt dort kaum etwas.

Welche Baumart gehört, außer der Birke, noch zu den Pionieren?

  • Eiche - 90
  • Kiefer - 60
  • Apfel - 20
  • Banane - 70

Richtige Antwort = G

 

8. Läppkes Mühlenbach

N 51° 29.G 6
E 006° 54.597

Dieser schöne Teich war einmal ein Klärbecken. Er gehörte zu einer von vielen Kläranlagen, die das Abwasser aus den Städten gereinigt haben. Die vielen kleinen Kläranlagen wurden durch vier große Anlagen ersetzt. Da dieses hier nicht gebraucht wurde, hat man daraus ein Bürohaus mit einem öffentlichen Park gemacht.

Dazu gehört auch der Faulturm. In solchen Faultürmen wurde Methan aufgefangen, das im Schlamm aus dem Abwasser entstand. Keine Sorge, man riecht nichts mehr. Im Faulturm ist eine Klanginstallation. Falls der Faulturm gerade nicht offen sein sollte, findest du auch an der Einfahrt zum Gelände einen Hinweis.

Wie heißt diese Klanginstallation?

  • Gebüsch - 70
  • Liane - 20
  • Mangrove - 10
  • Gestrüpp - 50

Richtige Antwort = H

 

Wegpunkt Kanalbrücke

N 51° 29.653
E 006° 53.953

Um zur nächsten Station zu kommen, musst du den Kanal überqueren. Wenn du nicht schwimmen willst, nimmst du am besten diese Brücke.

 

9. Brache Vondern

N 51°29‘8 H
E 006° 54.037

© LVR-Industriemuseum

Auch dies ist eine alte Industriefläche, die sich die Natur zurückgeholt hat. Hier wurde 1898 der erste Schacht der Zeche Vondern gebohrt. Die Bergleute sagen dazu abgeteuft. Die Zeche Vondern blieb allerdings nur bis 1932 in Betrieb. Die meisten Gebäude wurden aber erst 30 Jahre später abgerissen.

Sind dir übrigens die Kunstwerke am Weg aufgefallen? Zusammen bilden sie das „Blaue Band“ und verbinden Haus Ripshorst mit der Burg Vondern.

Auf dieser Brache siehst du, wie die Pionierbäume, hauptsächlich Birken und Weiden, eine alte Industriefläche übernommen haben. Jetzt wachsen hier viele verschiedene Pflanzen und es gibt es viele Tierarten.

Zu den Pflanzen gehören auch Arten, die eigentlich nicht aus dem Gebiet stammen. Wie nennt man diese „zugezogenen“ Pflanzen?

  • Prospadendren - 58
  • Neophyten - 48
  • Agnanaten - 78
  • Herberenzen - 28

Richtige Antwort = I

 

Wegpunkt: Haltestelle Glückaufstraße

N 51°29‘881
E 006°53‘897

Am schnellsten zur nächsten Station kommst du von hier die Linie 957 (Richtung Graßhofstraße) bis zum Bahnhof Osterfeld Süd. Dort müsstest du in die Linie SB91 (Richtung Bottrop) umsteigen. Sie fährt dich zum letzten Ziel am Revierpark Vonderort.

 

10. Revierpark

N 51° 30. I 7
E 006° 54.277

Der Revierpark Vonderort war schon lange ein beliebtes Ausflugsziel. Bereits in den 1920er Jahren hat die Stadt Osterfeld diese Waldfläche mit stillgelegten Formsandgruben gekauft. Dieser Sand wurde gebraucht, um Formen für die Eisen- und Stahlgießereien herzustellen. Der Bereich, auf dem heute das Solbad steht, ist bis in die 1960er Jahre noch eine Formsandgrube gewesen.

Im Volkspark „Stadtwald Osterfeld“ konnten sich die Menschen vom Alltag in der Industriestadt erholen. Ein Ausflugslokal durfte natürlich nicht fehlen. Osterfeld war zu dieser Zeit noch eine eigene Stadt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg sah es im Stadtwald gar nicht gut aus. Viele Bäume waren verschwunden und das Ausflugslokal zerstört. Darum griff man eine alte Idee des Siedlungsverbands Ruhrkohlenbezirk (heute Regionalverband Ruhr) wieder auf. Der Norden des Reviers sollte grüner werden.

Ab 1969 wurden neue Parks angelegt. Diese Revierparks sollten nicht nur Grünflächen, sondern auch Platz für Sport und Spiel und viele andere Freizeitaktivitäten bieten. Man pflanzte viele neue Bäume. Wiesen, Beete, Teiche und Sportanlagen kamen dazu. Auch die Fläche des Parks wuchs. Ab 1974 konnte man sich hier wieder im Grünen erholen. Vonderort war der dritte von insgesamt fünf Revierparks.

Was erinnert dich heute noch an den alten Stadtwald?

  • Das Forsthaus - 9
  • Der Name des Restaurants „Waldhof“ - 8
  • Das historische Eingangstor - 7
  • Die Waldstraße - 6

Richtige Antwort = J

Du hast es fast geschafft. Setze jetzt die Zahlen, die du während deiner Tour gesammelt hast, in die Formel ein. Dann mach dich auf den Weg zum Cache. Viel Spaß beim Finden!
Bitte verstecke die Dose wieder so wie du sie gefunden hast.

 

Final

N 51° (F-G).(B-C)(D-E)
E 006° 54.(J+H)(I:A)

 

Haltestelle Revierpark Vonderort

N 51°30.533
E 006°54.199

Wenn du dich auf den Weg zurück machen willst, kannst du wieder die Linie SB91 nehmen. Sie fährt von hier direkt zum Hauptbahnhof.

 

Einen Park hast du noch nicht gesehen. Praktischerweise fährt der SB91 vom Revierpark an der OLGA vorbei. Steig doch nochmal aus und sieh dich um!

Wegpunkt: Landesgartenschau

N 51°30.088
E 006°52.580

© LVR-Industriemuseum

© Stadtarchiv Oberhausen

Auf dem Gelände eröffnete 1999 die Oberhausener Landesgartenschau – kurz OLGA. Zuvor war dieser ganze Park einmal das Gelände der Zeche und Kokerei Osterfeld. Sie ging 1992, nach 119 Jahren, außer Betrieb. In dieser Zeit förderte sie bis zu 2,8 Millionen Tonnen Kohle – und das pro Jahr. Das Steigerhaus, das Fördergerüst, das Torhaus und die Kohlenmischanlage (die große Kuppel) erinnern heute noch daran.

Dir ist sicher die Erhebung in der Mitte des Parks aufgefallen. Sie zeigt die Stelle, an der früher die Öfen der Kokerei gestanden haben. In den Öfen erhitzte man die Kohle auf über 1000°C. So entwichen Gase aus der Kohle und übrig blieb reiner Kohlenstoff – Koks. Dadurch blieben allerdings viele Schadstoffe im Boden und so musste das Gelände aufwendig gereinigt werden, bevor die Landesgartenschau starten konnte.

Landesgartenschauen sollen die Lebensqualität in den Städten verbessern, indem sie neues Grün schaffen. Eigentlich dieselbe Idee wie beim Kaisergarten ein Jahrhundert früher. Der Kaisergarten und die Park-Stadt wurden angelegt, als die Industrie boomte. Die OLGA war ein Projekt der IBA Emscherpark. Sie sollte dazu beitragen, nach dem Niedergang des Bergbaus den Strukturwandel zu bewältigen.

Additional Hints (Decrypt)

Rvar Gbhe vz Teüara, rva Pnpur vz Vzzreteüara.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)