Was, ihr kennt Maulbeerwalde nicht ?
... ist ein Ortsteil der Gemeinde Heiligengrabe im Landkreis Ostprignitz-Ruppin.
Maulbeerwalde ist in den Jahren 1750 – 1760 entstanden. Die Ortschaft verschwand
während des Dreißigjährigen Krieges und es entstand eine wüste Feldmark,
die ca. 4000 Morgen groß war. Diese wüste Feldmark schenkte der König Friedrich der Große
einem verdienten General von Horn unter der Bedingung, ein Dorf und ein Gut anzulegen und
Maulbeerbäume für die Seidenzucht anzupflanzen.
So kam Maulbeerwalde bei der Gründung 1751 zu seinem Namen.
Das Siegel des typischen Straßendorfes zeigt ebenfalls einen Maulbeerbaum.
Denkmale und Sehenswürdigkeiten:
Nordwestlich von Maulbeerwalde liegt das denkmalgeschützte Gut
mit seinen gut erhaltenen Landarbeiterkaten und seinem schmucken
Wiegehäuschen,welches nach historischer Vorlage originalgetreu wieder
hergerichtet wurde. Eine kleine denkmalgeschützte Kapelle mit Friedhof
und Kriegerdenkmal steht außerhalb des Dorfes
auf einem bewaldeten Hügel. Die kleine gotische Feldsteinkirche wurde 1824 erbaut und eingeweiht.
Als Besonderheit in Maulbeerwalde ist der Glockenstuhl zu erwähnen.
Dieser und das Schilderhäuschen befinden sich inmitten des Dorfes, an der alten Schule,
die 1878 erbaut wurde. Nach Sanierung und Modernisierung dient das ehemalige Schulhaus
heute als Bürgerbegegnungsstätte. Das alte Nachtwächterhäuschen wurde bis 1945
vom Nachtwächter der Gemeinde als Unterstand und Schutz bei Regen,
Sturm und Schnee genutzt. Das Gutshaus wurde 1908 im Jugendstil erbaut
und war bis 1945 im Besitz der Familie Wodarg.
Von 1947 bis 1997 wurde das Gutshaus als Pflegeheim genutzt.
Seit 1998 ist es in Privatbesitz und wurde wieder hergerichtet.
Um den Ort Maulbeerwalde bekannter zu machen,
wurde hier mal ein Geocache versteckt.
Also , viel Spaß beim Suchen des Caches und beim Kennenlernen des Ortes !