Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass es nicht in unserem Sinne ist, dass nicht gefundene Caches durch eigene Petlinge ersetzt werden. Wir haben wartungstechnisch unsere Runde(n) so aufgeteilt, dass wir innerhalb kurzer Zeit fehlende Petlinge ersetzen können. Bitte loggt nicht gefundene Caches als "DNF", dann erhalten wir eine entsprechende Nachricht und organisieren Ersatz oder schauen nach dem Rechten!
"Team Langs der Saar", das sind saarbock, HyppoderEinzige und skrolan3
Rechts Langs der Saar - Mosaikfabrik
Bevor nun jemand fragt, was das fĂŒr ein komischer Name fĂŒr unsere Cachereihe ist, möchte ich darauf hinweisen, dass wir als Owner nun mal SaarlĂ€nder sind und es in unserem Sprachumfeld durchaus ĂŒblich ist, SĂ€tze wie "An der Saar entlang" oder "lĂ€ngs der Saar" in einem eigenen Idiom auszudrĂŒcken. "Langs der Saar" bedeutet nun genau das.
Schon vor LĂ€ngerem geisterte der Gedanke, eine Cachereihe in dieser Art zu legen, durch die Köpfe, aber die zu bewĂ€ltigende Aufgabe schien dann doch zu groĂ.
Und dann, im August 2019, nach einer Fahrradtour zu Herrn und Frau Saarbock nach Weiler, war sie wieder da, die Idee. Und kaum ausgesprochen war klar, wir waren nicht die Einzigen, die mit diesem Gedanken spielten.
Zum Wandern schienen uns die Distanzen dann doch zu groĂ, also blieb "Langs der Saar" nur die Alternative Fahrrad. Und damit war auch klar, dass es keine Angelcaches werden und dass die AbstĂ€nde so zu wĂ€hlen waren, dass man nicht alle 161m vom GefĂ€hrt absteigen muss. Das nervt nĂ€mlich irgendwann.
Auf einer "Einmessrunde" kam dann der Gedanke, dass es da, wo man hin fĂ€hrt, auch wieder zurĂŒck gehen muss. Somit sind alle Strecken so angelegt, dass man zum einen Caches links wie rechts der Saar findet und dass man zum anderen zwischendurch immer wieder Möglichkeiten findet, die Saar zu queren und wieder zurĂŒck zu fahren oder auch zu gehen.
Mosaikfabrik
Fortsetzung aus "V&B".......
Um jedoch auf dem Markt weiterhin bestehen zu können, schlossen sich Jean-François Boch und Nicolas Villeroy 1836 mit ihren drei Werken zum Unternehmen âVilleroy und Bochâ zusammen. Dies ermöglichte ihnen einen weiteren Aufstieg im ĂŒberregionalen und spĂ€ter europaweiten Markt. 1843 eröffneten Villeroy und Boch ihr erstes gemeinsames Werk in Wadgassen (Saarland), die Cristallerie. Die GroĂproduktion in Wadgassen wurde im Jahr 1986 eingestellt und die Herstellung der Kristallglasserie Treveris Anfang der 1990er Jahre ganz beendet. Bis zum Jahr 2010 produzierte man noch zu VorfĂŒhrzwecken Kristallglas. Seit Oktober 2012 befindet sich auf dem FirmengelĂ€nde ein sogenanntes Factory-Outlet-Center.
Im Jahre 1846 Jahre spĂ€ter wurde in Siebenbrunnen die Trockenpressung zur Fliesenherstellung eingefĂŒhrt. Dieses Verfahren wird bis heute verwendet. Villeroy und Boch erweiterten ihren Markt und exportierten nach Frankreich, in die Schweiz, nach Polen (damals preuĂisches Staatsgebiet) und nach England.
In den 1850er Jahren brachte das Unternehmen weitere Innovationen auf den Markt, so zum Beispiel hochwertigeres Porzellan, Bodenfliesen mit eingelegtem Muster (Mettlacher Platten) und spĂ€ter den Feuerton. Villeroy & Boch wurde dadurch auch weltweit populĂ€rer: Man verkaufte die Waren in ganz Europa, exportierte nach Nord- und zum Teil nach SĂŒdamerika. WĂ€hrend des Ersten Weltkrieges wurde die Produktion vorĂŒbergehend eingestellt.
Mit der faktischen Annexion Elsass-Lothringens nach dem Frankreichfeldzug im Jahr 1940 wurde die SaargemĂŒnder Fayencefabrik durch Gauleiter Josef BĂŒrckel als "Feindesgut" konfisziert und Luitwin von Boch im Oktober 1940 als "Konkursverwalter" unterstellt. Boch bedankte sich bei BĂŒrckel dafĂŒr mit der Produktion eines Tellers, der die Annexion Lothringens und des Elsass propagandistisch feierte. DarĂŒber hinaus bekam Boch ein Vorkaufsrecht fĂŒr das SaargemĂŒnder Unternehmen eingerĂ€umt.
Ab Januar 1941 konnte in SaargemĂŒnd wieder produziert werden. Die Produkte trugen nun den Stempelaufdruck "Villeroy & Boch, Steingutfabrik SaargemĂŒnd". Durch den Zweiten Weltkrieg hatte das Unternehmen erneut schwere Probleme zu bewĂ€ltigen: Die deutschen Fabriken waren gröĂtenteils zerstört, in Frankreich wurden zum Teil Tellerminen aus Porzellan hergestellt. Hinzu kam, dass die verbliebenen ProduktionsstĂ€tten bei Breslau, in Dresden und Torgau nach dem Krieg enteignet und die saarlĂ€ndischen Fabriken dem gemeinsamen französisch-saarlĂ€ndischen Wirtschaftsraum angegliedert wurden.
Der wirtschaftliche Wiederanschluss des Saarlandes an die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1959 jedoch ermöglichte schlieĂlich eine komplette Wiederaufnahme aller Unternehmenszweige. 1982 wurde das Unternehmen neu strukturiert und die Entwicklung nun zentral koordiniert. Die Produkte wurden in den Sparten âFliesenâ, âSanitĂ€râ und âGeschirr/Kristallâ verkauft. Auch in den 1980er Jahren expandierte das Unternehmen weiter; das Produktsortiment erweiterte sich um Wannen und Duschen.
2010 wurde von der EU-Kommission ein Kartell mit 17 Unternehmen entdeckt. Dabei wurde eine GeldbuĂe von insgesamt 622 Millionen ⏠verhĂ€ngt. 2017 bestĂ€tigte der EuropĂ€ische Gerichtshof das Urteil. Villeroy & Boch musste im Jahr 2010 71,5 Millionen ⏠Strafe zahlen.
Quelle: Wikipedia
So, genug der Infos, ab auf den Drahtesel oder auf Schusters Rappen und die Caches gesucht. Alle sollten ohne Hilfsmittel zu bergen sein, es sei denn, man hat nicht eine NormkörpergröĂe - will heiĂen, bei den ein oder anderen ist ein wenig Strecken nötig.
Ach ja, sollte mit dem Cache etwas nicht in Ordnung sein, scheut euch nicht, einen "DNF" oder ein "Need Maintenance" zu loggen, denn nicht immer lesen wir alle Notes oder Logs, so dass uns Manches vielleicht entgeht! Bei einer NM bekommen wir aber explizit eine entschrechende Email! Also:
Besseringen - Saarhölzbach und zurĂŒck