Start: Güstrower Straße, 40595 Düsseldorf
Anfahrt ÖPNV: Buslinie 778, 779 (Haltestelle Güstrower Straße)
Parken: Parkplatz Güstrower Straße, 40595 Düsseldorf
Cachelänge: ca. 2,5 km
Der Naturcache#12 verläuft entlang der Etappe 12 des neanderlandSTEIGs. Er startet in einem weitläufigen Privatwald mit Wildschweinen - die man selten sehen kann - nahe der Güstrower Straße in Düsseldorf. Der Start ist mit der Buslinie 778 und 779 zu erreichen. Von der Bushaltestelle an der Stettiner Straße biegt man in die Güstrower Straße und dann links in Am Buschholzer Busch ein. Die nächste Möglichkeit rechts führt in den Wald.
Der Cache endet im Bereich des Oerkhaussees und hat eine Wegstrecke von ca. 2,5 km.
Startkoordinate:
1) N 51°9.011 E 6°54.311
Hier steht eine aus Holz geschnitzte Bank. Wie viele Sitze hat die Bank?
A)=______
2) N 51°8.987 E 6°54.310 + A
An welcher Baumart befindet sich das neanderlandSTEIG-Schild? Er ist leicht an der glatten, grauen Rinde zu erkennen und bildet das dichteste Blätterdach in unseren heimischen Laubwäldern.
B)=______
Tipp: Siehe Rinden-Rätsel im Anhang.
3) N 51°8.984 E 6°54.300 + A*B
Das Drehkreuz besteht aus übereinanderliegenden Metallkreuzen. Wie viele Kreuze sind es?
C)=______
4) N 51° 8.900 + C*10; E 6°54.383
Linker Hand befindet sich ein angepflanzter Wald. Um welche Baumart handelt es sich?
D)=______
Tipp: Siehe Rinden-Rätsel im Anhang.
Info: Die Nadeln der Bäume versauern beim Zersetzen den Boden. Dadurch können die meisten Pflanzen, auch wenn sie mit wenig Licht auskommen, unter diesen Bäumen nicht wachsen (siehe rechte Wegseite). Auf basischen Kalkböden hingegen findet man auch unter diesen Bäumen Pflanzen.
5) N 51°8.998 E 6°54.400 + D
Bei dieser Anpflanzung handelt es sich um eine ausländische Baumart. Wie heißt sie?
E)=______
Tipp: Siehe Rinden-Rätsel im Anhang.
Info: Dieser Baum ist ein Lebensraum für einige wenige Insekten. Zum Beispiel kommen hier einige Lausarten, Borkenkäfer und eine Miniermotte vor. Vogelnester sind aufgrund der dünnen, schräg nach oben gerichteten Äste im diesem Baum selten zu sehen.
6) N 51°08.900 + E E 6°54.520
Hier befindet sich rechts ein Nadelwald mit einer weiteren Baumart. Diese Baumart hat längere Nadeln und eine lichtere Krone. Wie heißt diese Baumart?
F)=______
Tipp: Siehe Rinden-Rätsel im Anhang.
Info: Durch die lichten Kronen und umgefallenen Bäumen kommt mehr Licht an den Waldboden. Hier kann sich der Adlerfarn ausbreiten. Einige Farnarten sind wintergrün und können sich auch an dunkleren Stellen im Laubwald behaupten. Sie konzentrieren ihre Nährstoffproduktion auf die Zeit, in der die Bäume noch nicht belaubt sind. Die Blätter der Adlerfarne sterben jedoch im Winter ab. Die Pflanze bevorzugt lichte Wälder und kommt gut mit nährstoffarmen und sauren Böden klar. In Wald, Moor und Heide kann der Adlerfarn schnell zu einer Problempflanze werden, da unter seinen dichten Blättern keine Jungbäume wachsen.
7) N 51° 8.905 + F; E 6°54.611
Hier sieht man einen Jungwald. Wenn man genau hinschaut, erkennt man, dass es eine Eichenanpflanzung ist. Neben den gepflanzten Eichen finden wir aber noch zahlreiche andere, aus Samen gewachsene Pflanzen wie Robinien, Kiefern, Fichten, Ahorne, Ebereschen, Holunder und eine Baumart mit weißer Rinde.
Wie heißt der Baum mit der weißen Rinde?
G)=______
Tipp: Siehe Rinden-Rätsel im Anhang.
Info: Der hier vorkommende Rote Holunder sollte nicht gesammelt werden, da er giftig ist. Auch gekocht sind die Samen der Beeren nicht genießbar. Diese führen zu Erbrechen und starkem Durchfall.
8) N 51°8.918 E 6°54.600 + G
Hier befindet sich ein typischer Laubwald aus Buchen, Eichen und Ahorn. Bei näherem Betrachten stellt man schnell fest, dass die Eichenblätter größer sind als bei heimischen Eichenarten. Außerdem sieht die Rinde anders aus. Wie heißt die Eichenart?
H)=______
Tipp: Siehe Rinden-Rätsel im Anhang.
Info: Diese Eichenart ist die bedeutendste, nicht heimische Laubbaumart in Deutschland. Sie ist den heimischen Eichen und der Buche im Höhenwachstum und Dickenwachstum überlegen und wurde gerne zur Holzproduktion gepflanzt.
9) N 51°8.917 E 6°54.700 + 4*H
Am Ufer des Garather Mühlenbachs findet man Baumarten, die sich an das Wasser im Wurzelraum angepasst haben. Wir betrachten den Baum mit der eher grünlichen Rinde und vielen langen, oft unverzweigt nach oben wachsenden Ästen. Diese Baumart ist in der Lage, aus dem Stamm neu zu wurzeln. Fällt ein Baum um oder bricht ein Ast ab, werden an allen Stellen, die Kontakt zum Boden haben, neue Wurzeln gebildet und der Baum wächst weiter nach oben. So können mit der Zeit undurchdringliche Dickichte aus nur einer einzigen Pflanze entstehen. Diese Fähigkeit wurde auch von den Menschen genutzt, um Ufer oder Straßenhänge mit Ruten dieser Baumart schnell zu befestigen. Durch das gezielte Stecken von Ruten wurden lebende Zäune, Tunnel oder Dachkonstruktionen gebaut.
Wie heißt dieser Baum?
I=______
10) N 51° 8.850 E 6° 55.100 + I
Der Garather Mühlenbach führt nicht immer Wasser. Wenn er trocken fällt, sieht man, dass sein Grund aus feinem Sand besteht, der kaum Nährstoffe speichern kann. Hier können nur Spezialisten überleben, die Methoden gefunden haben, um mit wenig Nährstoffen auszukommen oder ihre Nährstoffe aus anderen Quellen zu beziehen.
Der im Bachlauf wachsende Baum mit der sehr dunklen Rinde besitzt in seinen Wurzeln Knöllchenbakterien, die Luftstickstoff fixieren können. Durch diese Symbiose erhält der Baum Stickstoff, dafür können die Bakterien in seinen Wurzeln geschützt wachsen. Durch Luftkanäle in den Wurzeln kann der Baum selbst im stehendem Wasser wachsen, ohne dass seine Wurzeln faulen.
Wie heißt der Baum?
J)=______
Zielkoordinate: N 51°08.030 + J + G + D + B*B E 6°55.000 + J + A + C + F
Interessant zu wissen: Die Strecke der Naturcaches am neanderlandSTEIG führt an kulturhistorisch interessanten Objekten vorbei. Weitergehende Informationen zu diesen Objekten wurden vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) zusammengetragen und auf der Seite KULADIG – Kultur.Lanschaft.Digital (www.kuladig.de) veröffentlicht.
KULADIG-Objekte entlang Etappe 12 des neanderlandSTEIGs:
- Garather Mühle
- Grundmauern der Kapelle „Schwarze Mutter Gottes“ in Benrath
- Grenzstein Hellerhof