Kleiner Willkommensgruß in Welschneudorf.
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Welschneudorf wurde im Jahre 1453 als Nudorff erstmals urkundlich erwähnt. Das Gebiet gehörte zum römischen Reich, da direkt westlich am Limes gelegen (noch heute Spuren und Überreste im Wald sichtbar). Wallonische Zuwanderer besiedelten das heruntergekommene Dorf nach dem Dreißigjährigen Krieg und nannten es „nova villa“, woraus allmählich Neudorf und schließlich Welschneudorf wurde. In kurtrierischer Zeit baute man hier ein Jagdzeughaus, das heute zur Hälfte als Kirche dient. 1795 wurde der Ort von den abziehenden Truppen Frankreichs völlig zerstört.
Heute ist Welschneudorf ein lebenswerter Ort mit Hotels, Restaurants, Geschäften, Ärzten und dem wohl kleinsten Weihnachtsmarkt der Welt. Die pulsierende Metropole Montabaur mit ICE- und Autobahnanschluss erreicht man in wenigen Minuten.
[ENG]
In 1453, Welschneudorf had its first documentary mention as Nudorff. In 1817, it was burnt down by advancing French troops. Today, Welschneudorf is a livable place with hotels, restaurants, shops, doctors and the probably tiniest Christmas market worldwide. The vibrant megalopolis Montabaur with its ICE train and Autobahn access is just a few miles away.