Erklärungen:
Roter Berg (428m) ... Auf der Göppersdorfer Flur erhebt sich eine Waldkuppe nahe der Mittelsächsischen Überschiebung über die Umgebung. Ihr Name rührt von dem roten Quarzporphyr her, dessen Widerstandsfähigkeit diese Erhebung vor der raschen Abtragung bewahrte.

Quarz, ist ein Mineral mit der chemischen Zusammensetzung SiO2 und trigonaler Symmetrie. Er ist die auf der Erdoberfläche stabile Form des Siliciumdioxids und nach den Feldspaten das zweithäufigste Mineral der Erdkruste. Mit einer Mohshärte von 7 gehört Quarz zu den harten Mineralen und dient als Bezugsgröße auf der bis 10 (Diamant) reichenden Skala nach Friedrich Mohs. Er bildet oft gut entwickelte Kristalle von großer Formen- und Farbenvielfalt, deren Kristallflächen Glasglanz aufweisen. Quarz besitzt keine Spaltbarkeit, bricht muschelig wie Glas und zeigt auf den Bruchflächen einen fettigen Glanz.

Porphyr (von altgr. πορφύρα porphyra „Purpur, Purpurfarbe“) ist ein weit verbreiteter Sammelbegriff für verschiedene vulkanische Gesteine, die große, gut ausgebildete einzelne Kristalle in einer sehr feinkörnigen Grundmasse besitzen. Sie haben für gewöhnlich eine saure (quarzreiche) bis intermediäre Zusammensetzung und enthalten einen hohen Anteil an Feldspaten.
In der modernen geologischen Fachsprache gilt der Begriff Porphyr streng genommen nur für das Gefügebild eines Gesteins und nicht für ein bestimmtes Gestein. Dieses Gefügebild wird entsprechend als porphyrisches Gefüge bezeichnet. Daneben ist „Porphyr“ aber immer noch als umgangssprachlicher Kulturbegriff und als Bestandteil der Eigennamen zahlreicher Werksteine gebräuchlich.
Quellen: https://www.mineralienatlas.de, Wikipedia, Fotos eigenes Archiv, „Werte der deutschen Heimat“ Band4-Akademieverlag Berlin 1961
Auf der Gipfelkuppe des Roter Berg, findet man sehr viele Gesteinsstücke, welche wunderschöne Quarzlinsen bzw. Quarzgänge aufweisen.
Um diesen EC loggen zu können, sollt ihr euch etwas mit den Bruchstücken befassen, ein paar Aufgaben lösen und mir deine Ergebnisse per Mail mitzuteilen.
(Stichpunkte sind ausreichend, es geht um den Naturgenuss nicht um Doktorarbeiten)
Suche dir dazu ein Gesteinsstück, welches einen Quarzgang, eine Quarzlinse oder eine Mischform beider enthält.
1. Hast du dich für ein Fundstück mit einer Quarzlinse, einem Quarzgang oder einer Mischform entschieden?
2. Vermesse dein Fundstück und schlussfolgere daraus den Volumenanteil des freien Quarzes in %!
3. Beschreibe kurz die Oberfläche des Quarzes (Glanz, Transparenz, Kristallstruktur erkennbar, Farbe, etc.)
4. Um eine kleines Mineralienarchiv zu erhalten, mache bitte ein Foto von deinem Quarz (gern auch mit Zollstock zum Größenvergleich)
Ihr dürft nach dem Absenden der Antworten per Mail an mich sofort loggen. Sollte etwas nicht stimmen werde ich mich melden.
Viel Spaß wünscht euch der Sandsteinschinder!