Als 1974 die "Raumsäule" von Erich Hauser an der Zollstraße vor einem Bankgebäude aufgestellt wurde, stieß dieses Kunstwerk, ähnlich wie die Kommunikationsröhre, bei den nicht ganz so kunstaffinen Neussern auf Unverständnis und sie tauften es abfällig "Ofenrohr".
2014 stiftete das Bankinstitut die gewaltige Edelstahlröhre der Stadt Neuss, die daraufhin eine Umverlegung an den jetzigen Standort veranlasste.
Auch wenn der offensichtliche Grund für die Verlegung und Schenkung die Erweiterung des Bankgebäudes war, so ist der neue Standort für das Objekt, alle Kunstinteressierten und das Stadtbild ein erheblicher Zugewinn.
Hier ist endlich der Raum, der einen umfassenden Blick auf alle Seiten dieser Säule ermöglicht und der ihrer Größe und Form gerecht wird.
Dem Kunstwerk und der Dose kann man sich über den Grünstreifen von
Nordosten (Hessentordamm) nähern; dort sind Ampeln und Zebrastreifen.