Im Dreißigjährigen Krieg, etwa ab 1640, wurden bei Rohrsen Schanzen zur Überwachung des Schiffsverkehrs über die Weser aufgeworfen und mit Musketieren besetzt. Ein Leutnant mit 24 Musketieren bildete die Besatzung. Die Schanzen sind teilweise heute noch zu besichtigen
Nach dem Krieg verfiel die Alte Schanze, wurde aber später zwischen 1675 und 1679 durch den Calenberger Fürsten Johann Friedrich wegen der Auseinandersetzungen mit den Schweden erneut mit Geschützen bestückt. Noch vor 1740 wurden die Neue Schanze, die strategisch günstiger als die Alte Schanze lag, und die Balger Schanze auf der gegenüberliegenden Seite abgetragen.
Die Alte Schanze in Rohrsen ist bis heute als Sandaufschüttung erhalten geblieben und liegt unmittelbar am Weserradweg. Eine Informationstafel bietet weiter Informationen.
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