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Kurparkbrücke von Camberg Traditional Cache

Hidden : 12/16/2019
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Eine besondere Geschichte, die Idee dieser Kurparkbrücke, die relativ genau vor 100 Jahren.

Ein schöner Blick im Tal des alten Schloßgrabens. Achtung vor Mugglern zwinkern.

Wenn du nach der Brücke den Weg in unsere schöne Altstadt folgen willst, kommst du auf schöne Plätze und Straßen mit tollen Fachwerkhäusern, Gastronomie ist auch vorhanden.

Ich wünsche viel Spaß und ein schönen Aufenthalt in Bad Camberg.

Bitte lege den Cache wieder genau an die Stelle zurück, wo du ihn gefunden hast. Leider wandert sein Standort an dieser Brücke häufig, das erschwert das Finden für die nächsten Cacher. Vielen Dank.

 

Geschichte der Kurparkbrücke von Bad Camberg

 

Die Geschichte der Brücke über diese alte Schlucht mag ähnlich alt sein, wie die Geschichte zur Kur in Camberg.

Die Idee einer Brücke über den Schlossgraben gab es schon vor 100 Jahren, so zeigte 1919 ein Plan zur Umgestaltung des Bereichs um das Schlösschen (Altes Rathaus) eine Brücke über den Schlossgraben, aber ohne Details.

Im Jahre 1932 hatte der Stadtinspektor Hubert Wenz oder der beauftragte Bürgermeister Johann Pipberger den Camberger Architekten Johannes Traut beauftragt einen Entwurf für eine Brücke über den Schlossgraben zu fertigen. Dieser "Entwurf einer Holzbrücke über den Schlossgraben zu Camberg" sollte der Erste sein.

Im August 1936 wurde ein weiterer Plan von Viktor Giorlani (Architekt aus Köln) gezeichnet, diesmal mit dem Namen "Entwurf für eine Holzbrücke in Camberg im Taunus". 1838 plante dieser Architekt auch ein Kur- und Erholungsheim gegenüber dem heutigen Hotelrestaurant Waldschloß. Nicht zuletzt durch den zweiten Weltkrieg wurde keiner der Pläne realisiert.

Erst 1957 / 58 gab es die nächsten Bestrebungen eine Kurparkbrücke zu bauen, so liest man es aus den Aufzeichnungen des Stadtarchivs. So will der damalige Bürgermeister Helfmann die Brücke durch amerikanische Pioniereinheiten errichten lassen und knüpfte dazu die nötigen Kontakte. Grundsätzlich waren die Amerikaner bereit den Bau durchtzuführen, wollten dafür aber eine baureife Zeichnung. Durch den Magistrat wurde der Architekt Theo Stillger mit der Anfertigung dieser Zeichnungen beauftragt. Die Sache scheiterte da der ausgewählte Entwurf eine sehr kostspielige Fundamentierung erforderte und der durch die Pioniere zu leistende Aufwand relativ gering würde. So war die Stadt gezwungen, wegen der angespannten Finanzlage Abstand von dem Vorhaben zu nehmen.

1979 gab es dann im Rahmen der Planung für die Erneuerung des Kurparks den nächsten Anlauf. In dem "Erneuerungskonzept 1980 – Kur- und Freizeitpark Camberg" wird ein Steg über die Schlucht "Rathaus-Steg" vorgeschlagen. In diesem über vier Jahre verteilten Maßnahmenkatalog "Kurparkerneuerung" wurde die Brücke erst zum Schluss, und mit nicht all zu hoher Priorität auf den Plan gesetzt und letztendlich nicht gebaut.

Ab 1995 in der Hohenfeldklinik auch Patienten nach Bandscheibenoperationen und ähnlichen orthopädischen Eingriffen zur Anschlußheilbehandlung kamen, wurde dies durch die Hohenfeldklinik zum Anlaß genommenen, die Brücke bei der Stadt anzumahnen damit auch Gehbehinderte und ungeübte Rollstuhlfahrer den Kernstadtbereich erreichen könnten ohne zu große Steigungen oder Gefälle überwinden zu müssen. Das entsprechende Schreiben an Magistrat, Fraktionen und Stadtverordnetenversammlung wurde von allen Befürwortet, realisiert wurde es nicht.

Danach gab es immer wieder Initiativen und Entwürfe für eine Kurparkbrücke.

Im Oktober 2005 wurde durch den damaligen Bürgermeister Wolfgang Erk eine Arbeitsgruppe "Behindertengerechte Stadtgestaltung" angeregt. Durch diese wurde auch wieder die schon vor Jahren angeregte Kurparkbrücke ins Gespräch gebracht und auch Planungen aufgenommen. Aber es stand immer wieder die Frage der Finanzierung im Raum und es war klar das weitere Recherchen bezüglich der Kosten und Ausführungsangebote eingeholt werden müssen. Nicht allein war der städtische Haushalt durch die Lehmann-Pleite 2008 in Schieflage.

Wieder auf Initiative von Wolfgang Erk traf sich im Mai 2012 ein Arbeitskreis aus 14 Interessierten, die aktuellen Möglichkeiten und neue Chancen der Verwirklichung eines Stegs über den historischen Schlossgraben.

Im September 2013 stellt Bernd Schlösser als Sprecher der "initiative Kurparksteg" eine ausführliche Grundlegung und Aspekte des Brückenbaus vor, und erläuterte 2014 ihre Vorschläge und Vorstellungen zum Bau der Brücke im Ortsbeirat.

Im März 2015 gründet sich der Verein "Kurstadt Bad Camberg - barrierefrei e.V." mit der internen Arbeitsgruppe "Kurparkbrücke", die sich von nun an mit der weiteren Zielsetzung "Bau der Kurparkbrücke" auseinandersetzte und diese vorantrieb.

Im Jahr 2016 dann der Bauantrag beim zuständigen Bauamt des Landkreises Limburg/ Weilburg.

2017 wurde der Fördermittel durch Kreisbeigeordnete Helmut Jung an die Stadt Bad Camberg übergeben, die endgültigen Planungen konnten beginnen.

AM 09. Juni 2019 erfolgte der erste Spatenstich für den Brückenbau. Bauzeit: August bis Ende Oktober 2019

Am 2. November 2019 war es dann soweit, die offizielle Einweihung der KURPARKBRÜCKE

So wurde die Idee der Brücke über den "Schlossgraben" nach recht genau 100 Jahre verwirklicht.

Mein Dank gilt Allen, die diese Vision nie aus den Augen verloren haben.

Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpu trunygra, avpug hagre fbaqrea nhs... Mh rzcsruyra vfg rva Orfhpu vz Rvfpnsr Pnznfgeb nz Boregbeghez zvg nafpuyvrßraqrz Ehaqtnat qhepu hafrer fpuöar Nygfgnqg.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)