
Jetzt im Winter sehen wir sie in ihrem graubraunen Winterfell, auf Wiesen und Feldrainen in Sprüngen zusammenstehend. Rehwild ist Kulturfolger und damit sehr anpassungsfähig. Somit kommt es, auf der Suche nach Kräutern, Blättern, Knospen und Trieben auch menschlichen Siedlungen und Straßen oftmals nahe.
Das Reh ist ein Feinschmecker und äst vorzugsweise nährstoff- und energiereich.Mit seinem ausgezeichneten Hör- und Geruchssinn ist es stets auf mögliche Feinde gefasst. Die Augen des Rehs sind weniger leistungsfähig, so ist es farbenblind und kann räumlich nicht gut wahrnehmen, registriert Bewegungen aber sehr genau.
Doch neben seinen natürlichen Feinden, zu denen auch immer mehr der Wolf gezählt werden muss, ist das Reh auch immer wieder dem Straßenverkehr und landwirtschaftlichen Mähwerkzeugen ausgesetzt. Hier ist zur Rettung der Kitze während der Mahd eine noch stärkere Zusammenarbeit von Landwirten und Jägern anzustreben.
Die zuletzt in Brandenburg angestiegene Rehwildstrecke ist im Jahr 2017/2018 erneut gesunken. Mit insgesamt 66.440 Stück Rehwild liegt die diesjährige Strecke aber nur 3 Prozent unter dem Vorjahresergebnis, allerdings wurden erneut deutlich mehr Böcke als Ricken erlegt. Die höchsten Strecken verzeichneten die Landkreise Ostprignitz-Ruppin (16 Prozent) und Uckermark (12 Prozent).
Am 31. Januar endet nun die Jagdzeit auf Ricken, Schmalrehe und Kitze. Ab dem 1. Mai ist dann bekanntlich die Bockjagd und die Jagd auf Schmalrehe wieder frei.
BITTE NICHT NACHTS CACHEN !!!
Aktives Jagdgebiet !