... oder zu deutsch "Der Nervenkitzel der Jagd“ ist die Kurzbiographie des amerikanischen Kunsthändlers und Millionärs Forrest Fenn. Bei Forrest Fenn wurde 1988 im Alter von 57 Jahren Krebs diagnostiziert. Während seiner Krankheit entschloss er sich, eine bronzene Schatzkiste zu verstecken, die der Finder behalten darf, falls dieser ein Rätsel löst und somit den Weg zur Kiste findet. Die Kiste ist mit Goldstücken, seltenen Münzen und Relikten, Schmuck, Edelsteinen und einer Flasche, die Fenns Autobiographie enthält, gefüllt. Fenn entschied sich, den Schatz nach seinem Tod als sein Vermächtnis zu hinterlassen, überlebte seine Krankheit aber und versteckte den Schatz 2010 im Alter von 79 Jahren irgendwo in den Rocky Mountains.
In seiner Kurzbiographie ist ein Gedicht zu finden, das insgesamt neun Hinweise zum Aufenthaltsort des Schatzes beinhaltet. Der Schatz im Wert von 2 Millionen US Dollar wurde bis heute nicht gefunden, aber angeblich sind bereits 4 Menschen bei der Suche zu Tode gekommen (Stand bei Veröffentlichung dieses Caches).
Update vom 6.6.2020: Offenbar wurde der Schatz von Forrest Fenn nach 10 Jahren nun tatsächlich gefunden, denn auch der Millionär bestätigt auf seiner Webseite, dass der Schatz gefunden wurde und die Suche zu Ende ist. Schade, denn damit ist auch der Nervenkitzel weg, aber nichts desto wünsche ich dem Finder viel Glück damit.
Ganz so gefährlich ist die Suche nach meinem Schatz nicht, aber die Idee zum Auffinden ist ähnlich. Nehmt das Gedicht zur Hand, interpretiert es richtig, folgt den Hinweisen und am Ende wartet eine "bronzene Schatzkiste" auf Euch. Ein Geochecker wird nicht eingerichtet, da wir hier mit Poesie, unseren Sinnen und dem Verstand arbeiten und wenn Ihr alles richtig gemacht habt, dann sollte auch am Ende alles klar erkennbar sein.
Das Gedicht
Der Stockerauer Kirchturm steht nun zu Deiner Linken,
schreite Richtung Lichtsignal, um dann rechts zu blinken.
Vorbei an Quasi's altem Haus,
führt Dich Dein Weg geradeaus.
Kurze Zeit später wirkt der Weg wie eine Gabel,
gehe links weiter und halt einfach den Schnabel.
Vorbei an des Meister's Arbeitsplatzl,
manche ehelichen hier ihr Schatzl.
Du landest nun bei einem Kreis,
den rechten Weg zu nehmen ist nun sehr weis'.
Du siehst Labstellen mit einem schwarzen und dann einem weißen Tier,
und fragst Dich sicher "Bin ich denn noch richtig hier?".
Ein paar Bäume zur rechten Seit',
versichern Dir, es ist nicht mehr so weit.
Nun geht es vor Dir schon wieder rund,
schreite voran, in den Untergrund.
Du siehst über Dir das eiserne Ross,
lauf weiter Geocacher, los, los, los.
beschreite nun den Pfad rücklings des heiligen Mannes,
das Wasser zu Deiner Linken hat fast die Farbe des Ganges.
Schon wieder der Pfad des eisernen Pferd?
Eine Überschreitung ist es Dir doch sicher wert.
Gehe einfach 333 Fuß weiter,
hier hatte ein exotischer Vogel einen kleinen Fluss - ist das heiter.
Auf des Vogel's Weg wandle nun knapp zwei Minuten dahin,
dann gleich stehst Du im Logbuch drin'.
Ab dem grünen Windanzeiger gibt Acht,
denn nun ist es gleich vollbracht.
Eventuell versperrt ein grosses, schwarzes CM ein wenig Deine Sicht,
aber das stört Dich als Geocacher vermutlich nicht.
Die weiße Zecke zeigt auf den rechten Platz,
und nun stehst Du vor ihm - Didi's Schatz!
Zusätzliche Anmerkungen
- Header-Koordinaten entsprechen nicht den Final-Koordinaten
- Wegen der Nachbarschaft darf nicht bei Nacht gesucht werden
- Nicht mit dem Auto machbar, da das Finalgebiet nur für Anrainer befahrbar ist und kein öffentlicher Parkplatz am Final zur Verfügung steht
- Final befindet sich auf Privateigentum, aber der Owner ist der Grundstückseigentümer
- Stempel verbleibt in der Letterbox
- Streckenlänge Header zu Final und zurück ca. 3km
- Gebührenpflichtige Parkplätze stehen am Header zur Verfügung
Aber nun viel Spaß bei der Schatzsuche ...