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Kalkstein im Elbtalschiefergebirge EarthCache

Hidden : 12/17/2019
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Kalkstein ist ein Sedimentgestein und besteht überwiegend aus den Mineralen Calcit und Aragonit, zwei Kristallisationsformen von Calciumcarbonat (kohlensaures Calcium CaCO3). In mehr oder minder schwankenden Anteilen kommen andere Minerale vor. Dazu zählen Tonminerale, Dolomit (CaMg(CO3)2), Quarz, Gips und andere auch metallische Ablagerungen. Überwiegt der Dolomitanteil, so spricht man von Dolomitstein. Besitzt der Kalkstein einen relativ hohen Anteil an Tonmineralen, so bezeichnet man ihn als Mergel. Kalkstein kann auch bis zu mehreren Prozent organische Substanz enthalten und wird dann bituminöser Kalk (bei Vorhandensein von Schwefelwasserstoff auch Stinkkalk) genannt.

 

Entstehung von Kalkstein

Organogen, das heißt durch Ablagerung kalkiger Schalen bzw. Skelettbildungen tierischer und pflanzlicher Organismen.

Variante1: Hartteile sinken auf den Meeresboden (Muschelkalk u.a.)

Variante2:  durchweg geschichtete bzw. gebankte Kalke durch riffbauende Tätigkeit von am Meeresboden festgewachsenen Organismen (insbes. Korallen, Schwämme)

Variante3: massige Kalke (devonischer und jurassischer Massenkalk) Biogen durch den Stoffwechsel von Organismen, z.B. infolge CO2-Entzugs durch grüne Wasserpflanzen, Erhöhung der Basenkonzentration durch Bakterientätigkeit Chemogen durch Ausfällung aus erwärmten Wässern infolge Verringerung der Kalklöslichkeit und noch begünstigt durch Herabsetzung der Löslichkeit der Kohlensäure

Variante4: Ferner durch Eindampfung von abgeschlossenen Meeresbecken (z.B. Zechsteinkalk).

Aus Kalkstein oder Dolomitgestein kann durch isochemische Umkristallisation unter höheren Drücken und Temperaturen (Metamorphose) Marmor entstehen (z.B. in Maxen)

Hier im Elbtalschiefergebirge bei Borna-Nenntmannsdorf spricht man von Massenkalk, welche feinkristalin bis dicht sind und somit im Devon entstanden. (siehe Variante3)

   

Noch ein kleiner Hinweis für Interessierte:

Das Museum Historisches Kalkwerk Borna dokumentiert im Technischen Denkmal Ofen 5 die Geschichte des über 600 Jahre bestehenden Kalkgewerbes im Elbtalschiefergebirge. Der in der Region gewonnene Kalkstein lieferte in früheren Jahrhunderten den Mörtelgrundstoff für die sächsischen Elbstädte bis Wittenberg. Es beschreibt den Zeitraum vom ersten Kalksteinabbau um 1388 bis zur Einstellung der Produktion mit dieser Anlage 1964. Das Museum ist von Mai bis September jeden 3. Samstag von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.

 


Quelle: https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Kalk?lang=de ; https://www.industriekultur-in-sachsen.de/informieren/partner/details/ag-kalkofen-borna/ ; Wikipedia ;  Bilder eigenes Archiv


 

AUFGABE

Um diesen EC loggen zu dürfen, schreibt ihr mir bitte einfach stichpunktartig per Mail ...

1. was ihr an den Gesteinsproben entlang der Zufahrtsstraße außer dem Kalkstein erkennen könnt. (z.B. Einlagerungen andere Mineralien, Matemorphe Prozesse, Einschlüsse von Fremdkörpern o.ä.)

2. Ladet ein Foto eurer Entdeckung im Log mit hoch!  ... Gern könnt ihr auch eine Skizze zeichnen und diese mit hochladen.

Übrigens gibt es einen sehr schönen Rundwanderweg mit interessanten Stationen zum Thema Kalkstein. (ca. 2 Std. solltet ihr dafür einplanen)

 

Ihr dürft sofort nach dem Absenden der Antworten mit dem entsprechenden Foto loggen. Sollte etwas nicht passen, werde ich mich bei euch melden.

 

Viel Spaß wünscht euch der Sandsteinschinder!

Additional Hints (Decrypt)

rigy. Yhcr, Sreatynf, Sbgb

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)