In „Rauchfahnen am Horizont“ beschreibt Käthe Miethe die extremen Auswirkungen der technologischen Revolution im Schiffbau - auch und besonders auf die Wustrower-, nämlich die Verwendung von Stahl und von Dampfmaschinen. Viele Schiffer gingen bankrott, denn solche Schiffe waren unmöglich durch Einsammeln von Paten (Anteilen) in der Verwandtschaft zu finanzieren, wie das vorher bei den Segelschiffen mit Holzrumpf der Fall gewesen war. Der Konkurrenz der ‚Smoker‘ war nicht zu trotzen, es musste sich irgendwie mit der neuen Zeit arrangiert werden, und was das nautische und seemännische Können anbelangte, waren die Wustrower als ‚Seemänner vom Land‘ hoch begehrt. Namhafte Reedereien in Hamburg und Bremen waren ab dann die Arbeitgeber unserer Familienvorfahren.
In der Zeit vor den Stahlschiffen aber besaßen die gerade mal 2.000 Einwohner Wustrows eine unglaubliche Anzahl an eigens finanzierten seegehenden Segelschiffen.
A) Wie viele waren das? Die Antwort ist auch zu finden bei GC8H9AP (Wikipedia liegt da falsch)
B) Wie heißt ein typischer Segelschiffstyp der Fischländer mit mindestens drei Masten, bei dem nur der hinterste Mast Schratsegel führte, die vorderen aber rahgetakelt wurden, um personalsparender unterwegs zu sein? Tipp für den Nichtmaritimer: Käthe Miete benennt solch ein Schiff in einem ihrer Buchtitel
Final: N 54. 20. (A+757) O 12. 24. (B+ 626)
Bonusfrage 3:
Das Kupfern der Holzschiffe war teuer, Details dazu zu finden bei GC6PWNV, gesucht: Ordnungszahl dieses Metalls: ( c )
Ein Tipp für Nicht- Rostocker, die diesen Cache machen wollen, Startpunkt ist: N 54° 06.110' E 012° 04.560'