Alte Flutbrücke der Gelstertalbahn

Eröffnet wurde die Nebenbahn am 15. Dezember 1915. Sie diente neben dem Personentransport auch dem Güterverkehr, vor allem für Braunkohle aus dem Nordhessischen Revier. Bedeutende Bahnbauwerke waren der Albslieder Tunnel unter dem Osthang des Hohekopfes, das Viadukte über die Gelster und die Flut- und Flussbrücke über die Werra. Zahlreiche Anschlussbahnen führten zu benachbarten Industrieanlagen und Gruben.
Der Personenverkehr wurde am 2. Juni 1973 eingestellt, gleichzeitig auch der Güterverkehr Velmeden–Großalmerode Ost. Der restliche Güterverkehr entwickelte sich ebenfalls stetig zurück. Nach einem Dammrutsch endete am 3. Juni 1981 der Verkehr zwischen Großalmerode Ost und Trubenhausen, am 31. Oktober 1984 wurde der Abschnitt von Trubenhausen bis Hundelshausen gesperrt, ab 28. Mai 1988 war die Strecke nur noch bis Witzenhausen Süd in Betrieb. Am 31. Dezember 2001 wurde auch der Restgüterverkehr von Eichenberg nach Witzenhausen Süd beziehungsweise zur Papierfabrik aufgegeben.
(Quelle: Wikipedia, 05.01.2020)