Alternativen zum Elektroauto
Wenn es um umweltfreundliche Alternativen zu Benzin- und Dieselautos geht, kommt man am elektrischen Antrieb nicht vorbei. Und E-Autos werden in der Tat immer beliebter. Allein im vergangenen Jahr hat sich die Anzahl der neu zugelassenen Stromer verdoppelt. Bis überall Elektroautos fahren, wird es wohl aber noch ein paar Jahre dauern. Währenddessen lohnt es sich, ein Auge auf Alternativen zu werfen. Darüber hinaus stehen neue Antriebe in den Startlöchern für den Serieneinsatz.
Flüssiggas
Während das Vertrauen in den Dieselmotor sinkt und Diskussionen um Stickoxide und Feinstaub viele Autofahrer verunsichern, wird schnell eine Alternative übersehen, die schon längst auf dem Markt ist: Gas. Gut 150.000 Fahrzeuge sind auf unseren Straßen bereits mit LPG (Liquefied Petroleum Gas), auch Flüssiggas genannt, unterwegs. Es verbrennt umweltfreundlicher als Benzin oder Diesel und kostet weniger.
Erdgas
Erdgas, auch CNG (Compressed Natural Gas) genannt, ist zwar auch ein Nebenprodukt der Erdölproduktion, dafür fällt der CO2-Vorteil mit 15 Prozent hier aber etwas stärker aus als beim Autogasantrieb. Laut Kraftfahrt-Bundesamt stiegen die Zulassungen von Erdgasautos im ersten Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahr um 430 Prozent. Erdgasmodelle bekannter Hersteller wie der VW Polo TGI und Golf TGI sind aktuell ausverkauft. Die Nachfrage liegt über den Erwartungen.
Der Trend zum Erdgasauto als saubere und wirtschaftliche Alternative hat sich in den letzten Jahren verstärkt. Nicht nur die Zahl der Tankstellen wurde sukzessive erhöht, auch deren Kunden werden immer mehr. Von allen alternativen Kraftstoffen ist das Versorgungsnetz für Erdgas am dichtesten geknüpft. In Österreich freuen sich rund 11.500 Autobesitzer (Stand: 2018, Quelle NGV Global) über ihren sparsamen CNG-Antrieb, weltweit sind es bereits 27,7 Millionen (Stand: Juli 2019, Quelle NGV Global)! In Österreich kostet der Liter Autogas an der Tankstelle derzeit zwischen 62 und 92 Cent (Stand Januar 2011) – wobei es hier ein leichtes Nord-Süd- sowie West-Ost-Gefälle gibt. Der Durchschnittspreis pro Liter liegt bei 80 Cent (Stand Oktober 2011) Umbaukosten bei standart 4zylinder liegen bei ca 900€
Brennstoffzelle
Die sagenumwobene Brennstoffzelle , aber den Durchbruch hat sie bis heute nicht geschafft. Obwohl es eigentlich das alltagstauglichere Elektroauto ist, kommt die Technik bisher nicht aus den Startlöchern.
Während herkömmliche E-Autos ihren Strom in schweren Akkus speichern, die verhältnismäßig lange aufgeladen werden müssen, haben Brennstoffzellen-Fahrzeuge ihr eigenes kleines Stromkraftwerk immer dabei und können innerhalb Minuten auftanken. Deshalb gelten sie als Zukunftsmodell.
Bei der sogenannten kalten Verbrennung, der Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff in der Brennstoffzelle, entsteht neben dem Strom für den Antrieb als Abfallprodukt statt schädlicher Abgase lediglich Wasserdampf. Wird der dafür benötigte Wasserstoff allerdings auch hier wieder als Nebenprodukt der Erdölraffinerien eingekauft und nicht mithilfe von Elektrolyse hergestellt, ist die Umweltbilanz auch nicht mehr so einwandfrei.
Es gibt aber mittlerweile Projekte, die „grünen Wasserstoff“ herstellen. Dafür wird Wasser mit dem Strom überschüssiger Windkraft in seine Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff gespalten. Der Wasserstoff wird dann direkt an die Tankstellen weiter verkauft.
Trotzdem: Brennstoffzellenbetriebene Autos sind noch sehr teuer und rar gesät. Der Toyota Mirai zum Beispiel kostet etwa 72.000 Euro.
Bitte achtet auf Muggel. Diese sind vermehrt bei Sonnigen Tagen unterwegs. Wüntsche Freudiges suchen. Happy Caching.