Nach 10 Jahren Geocaching ist Zeit für eine Zwischenbilanz.
Als mich Freunde vor 10 Jahren das erste Mal mit zum Cachen nahmen dachte ich, dass dieses Hobby eigentlich eine Männerdomäne ist. Doch weit gefehlt! Schon die erste Begegnung in der Homezone belehrte mich eines Besseren und so zog ich Woche für Woche, oft allein oder im kleinen Team immer weitere Kreise auf der Suche nach unterschiedlich großen Plastikdosen. Ich kam in das Land der Bäume, auf Berge und in Schluchten, durchwühlte Mauern und Gebüsche und ich besuchte wunderbare Länder, immer auf der Suche nach einem Pünktchen und einem noch weißen Fleck auf der Landkarte. Dabei griff ich in Ecken, wo ich früher nie reingegriffen hätte, schlitterte Abhänge runter, überquerte in meinen Augen reißende Flüsse und stieg beim Querwaldeinlaufen über so manchen Baumstamm. Keines dieser kleinen und großen Abenteuer möchte ich missen.
Da ich immer schon leidenschaftlich gerätselt und geknobelt habe, stürzte und stürze ich mich gerne auf die Mysterys, auch wenn manche ein wahrer Alptraum sind. Zwischendurch gibt es auch mal einen Tradi als Lückenfüller und in den letzten Jahren sind mir lange Multis in schöner Landschaft ans Herz gewachsen.
Irgendwann traute ich mich zu meinem ersten Event, damals bei den Gartenfreunden im Fasanenhof. Viele weitere nette und unterhaltsame Treffen folgten, der Freundeskreis erweiterte sich Jahr für Jahr und beim letzten Event im Einhorn, als der Lärmpegel mal wieder enorm war, stellten wir fest, dass wir eben ein spezieller Verein sind!
Es haben sich an den letzten 10 Jahren aber leider auch manche Dinge verändert. Haben wir uns früher über Cacher aufgeregt, die für ihre Kinder mitgeloggt haben, obwohl diese gar nicht beim Rudelcachen dabei waren, war das alles Pillepalle gegen das war heute passiert. Da wird verschoben und getrickst und wie manche Kollegen zu ihren Funden kommen bleibt das Geheimnis des Falschspielers. Das trübt etwas die Bilanz, ansonsten ist alles gesagt!
Die Cacherfreunde sind in letzter Zeit schon ein paar Mal strapaziert worden, deshalb gibt es hier und heute das Ganze im Reverseansatz! Wenn Du die zehn passenden Cachernamen gefunden hast, gib sie der Reihe nach in den Multichecker (alle Namen klein schreiben) ein und wenn Du alles richtig gemacht hast, weißt Du wo die Dose ist. Und wehe einer von Euch archiviert in nächster Zeit was!

An den Listingkoordinaten, an denen ich übrigens vor 10 Jahren meinen ersten Cache gefunden habe, werdet Ihr nicht fündig.
Herzlichen Dank Euch allen da draußen in und außerhalb meiner Homezone für 10 tolle Jahre mit viel Spaß im Wald (geklaut von hulmi, er möge mir verzeihen) und manchmal auch auf der Gass.
Der Alptraum wurde leider archiviert. Ihr sucht hier einen Cacher aus der Umgebung mit alptraumschweren Rätseln.