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Kalkoolithe im Kalksteinbruch bei Konnefeld EarthCache

Hidden : 2/26/2020
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


 

Oolithe im Kalksteinbruch bei Konnefeld

Kalksteinfelsen auf dem Gelände des Kalksteinbruches Konnefeld

Bis in die 1980er Jahre war der Kalksteinbruch in Betrieb, wahrscheinlich einer der letzten Zeitzeugen früherer Kalkgewinnung in Nordhessen. In einem 9 m hohen Schachtofen wurde zu Beginn in unmittelbarer Nähe des Bruches Kalk gebrannt. Später kam ein weiter Brennofen hinzu.

Wegen seiner Reinheit und Konsistenz war der Kalk aus Konnefeld bei Restauratoren sehr beliebt.

In der Gegenwart geriet der Steinbruch in Vergessenheit, die Renaturierung deckte fast alle Spuren des Kalksteinabbaues zu. Im hintersten Teil des Abbaugeländes ragt noch ein großer Felsverbund als Überbleibsel aus dem Erdreich. Um ihn herum liegen verteilt eine Unzahl größerer Gesteinsbrocken, meist mit einer grünen Moosdecke behaftet.

Einige dieser Kalksteinbrocken zeigen dem Auge des Betrachters bei genauem Hinsehen, eine geologische Besonderheit: Kalkoolithe!

 

Entstehung und Verbreitung von Oolithen

Ausschnittvergrößerung der Oolithe vor Ort

Oolithe (Eierstein, aus griechisch oon, „Ei“ und lithos, „Stein“) ist ein Semimentgestein, dass aus miteinander verkitteten Ooiden besteht. Als Ooide werden kleine Mineralkörper bezeichnet, die in warmem, kalkübersättigtem Wasser mit starker Wellenbewegung entstehen.

Ausgangspunkt der Ooidbildung sind kleine Partikel wie z. B. Sandkörner oder Fragmente von Muschelschalen, die durch die Wellenbewegung in der Schwebe gehalten werden und Kristallisationskeime bilden, an denen sich Kalk in konzentrischen Schalen oder in Form von radial-faserigen Kalzitkristallen ablagert.

Sind diese Ooide zu schwer geworden, so sinken sie auf den Meeresgrund ab und bilden eine Sedimentschicht, in der sie durch Wasserbewegung gerollt werden. Oolith entsteht durch die Verfestigung dieser Sedimentschicht zu Gestein (Diagenese).

Sie haben in der Regel einen Durchmesser von 0,1 bis 2 Milimeter.

 

Vorkommen von Oolithen auf Gesteinsbruchstücken

Wie der Zufall es will, befinden sich an den Listingkoordinaten diverse Exponate mit sehr gut erkennbaren Ansammlungen von Oolithen, die auf deren Oberflächen, mit bloßem Auge, identifiziert werden können.

Um dort hin zu gelangen nutzt den vor dem Grillplatz vorhandenen Parkplatz, geht den Hauptweg bis zum Referenzpunkt 1 entlang, um auf das Gelände des Kalksteinbruches zu gelangen.  Von dort aus führt der Weg bis zu den Listingkoordinaten, an denen sich im Umkreis die Gesteinsbruchstücke befinden.

 

Achtung! --- Achtung! --- Achtung! --- Achtung! --- Achtung!

VERHALTET EUCH BITTE ENTSPRECHEND RÜCKSICHTSVOLL GEGENÜBER NATUR UND TIEREN.

ES IST NICHT ERFORDERLICH UND NICHT ERLAUBT,

DAS RENATURIERTE GELÄNDE ZU BESCHÄDIGEN (STEINE SCHLAGEN, PFLANZEN ZU ENTNEHMEN ETC.)

DIE FORMATION IST FREI ZUGÄNGLICH - DOCH VORSICHT!

BITTE SEID AUCH AUF EURE EIGENE SICHERHEIT BEDACHT UND VERHALTET EUCH ENTSPRECHEND VORSICHTIG!

Achtung! --- Achtung! --- Achtung! --- Achtung! --- Achung!

 

Um diesen Earthcache zu loggen, begebt euch, unter Beachtung der nötigen Vorsicht, über den ausgewiesenen Referenzpunkt 1 zu den Listingkoordinaten, betrachtet die dort liegenden Gesteinsbruchstücke sehr genau, sucht nach Spuren/Einschlüssen von Oolithen und beantwortet die nachfolgenden Aufgaben 1 - 4.

 

  1. Beschreibt, wo sich Einschlüsse von Oolithen (Eiersteinen) auf dem Gelände entdecken lassen und wie viel Fläche sie an Fundstelle auf dem Kalkgestein einnehmen.

 

  1. Was meint ihr, welchem Nahrungsmittel sehen die dortigen Oolithen zum Verwechseln ähnlich, begründet eure Ansicht?

 

  1. Schätzt die Größe der einzelnen Oolithen ein. Wie viel, in mm ausgedrückt, misst einer von ihnen? Nennt das Mass des kleinsten und des größten von eurer Entdeckung.

 

  1. Seit dem 10. Juni 2019 darf ein Logfoto gefordert werden. Stellt bitte ein Foto, welches die hoch aufragenden Kalkfelsen darstellt und den Besuch dort dokumentiert, mit ein - euer GPS-Gerät, Talisman oder ein anderer persönlicher Gegenstand mit auf dem Logfoto wird gern gesehen! Logeinträge ohne Foto werden komentarlos gelöscht, ebenso, wenn ich keine Antworten auf die gestellten Fragen erhalte.

 

Viel Spaß beim Erkunden der geologischen Besonderheiten wünscht

Herbalwitch1965

 

 

 

 

 

 

 

Quellen: Steine & Mineralienatlas; Wikipedia; Arbeitskreis Ortgeschichte Morschen; alle Fotos sind eigene Aufnahmen von vor Ort

 

 

 

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