"So wie jedes Kind seine eigene Form des Fußes hat, so hat auch jedes seinen eigenen Charakter und seine eigenen Talente."
C.-G.- Salzmann, geboren am 1. Juni 1744 in Sömmerda.
† 31. Oktober 1811 in Schnepfenthal, heute zu Waltershausen war evangelischer Pfarrer und Pädagoge.
Er gründete 1784 die philanthropische Erziehungsanstalt Schnepfenthal bei Gotha.
Mitarbeiter Salzmanns waren hier u.a. Johann Christoph Friedrich Guts Muths, sowie Johann Matthäus Bechstein.
Im Krebsbüchlein (1780, 3. Aufl. 1792) kritisierte er in ungewöhnlicher Form die Erziehungspraxen seiner Zeit, die häufig paradox anmuteten. Mit Conrad Kiefer war er als der deutsche Jean-Jacques Rousseau bekannt geworden, ähnlich wie in dessen Émile stellte Salzmann hier seine romantischen Erziehungsvorstellungen vor. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickelte sich diese nach einem genauen Erziehungsplan konzipierte und geführte Anstalt zu einem eigenständigen philanthropischen Erziehungs- und Schulmodell, das sich sechs Generationen lang bewährte und derzeit - nach Unterbrechung durch Drittes Reich und DDR-Sozialismus - um seine pädagogische Wiederbelebung und Restitution bemüht ist.
Maßgeblich bestimmte ihn dabei die Hochschätzung des Kindes und seiner Rechte. Er plädierte für die kindgerechte Entwicklung und Übung der menschlichen Kräfte. »Religiöse« Gesinnungsbildung, moralische Besserung, Schulung des Verstandes, Pflege des Gemüts, Kennenlernen von Natur und Heimat, turnerische Übungen und körperliche Arbeit sollten dazu beitragen und standen auf dem pädagogischen Programm der Schnepfenthaler Erziehungsanstalt.
Über ihrer Tür steht noch heute das Motto des Philanthropen Salzmann, der vor und in allem »für Menschenwohl recht tätig« sein wollte.
»D. D. H.« - »Denken, Dulden, Handeln«
Nun zum Cache
Da unsere Tochter, mit dem Cachernamen „Suhllaica“, seit vorigem Jahr das Sprachgymnasium bzw. die Salzmannschule in Schnepfenthal besucht, haben wir uns gedacht, an einigen Wirkungsstätten Salzmanns Caches zu platzieren.
Es sind jeweils einfache Dosen oder Petlinge, also keine aufwendig gestalteten Bastelarbeiten.
Die Nummer 1 befindet sich direkt vor dem großen Gelände der Salzmannschule mit Internat.
Und nun viel Spaß beim Suchen!!!