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Legendäre Welten - Die Yanomami Mystery Cache

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Kuchbert: Nach über 4 Jahren und 180 Logs endet diese Runde heute. Vielen lieben Dank für die vielen tollen Logs, ich hab mich jedes Mal gefreut einen neuen zu lesen. Dabei müsst ihr euch auch nicht für Einheitslogs entschuldigen, würde ich bei einer Runde wohl auch machen 😉

Danke auch für die Blumen, die Herzle und das Lob an die Rätsel. Das macht mir einfach so viel Spaß neue kreative Hirnverrenkungen auszudenken. Ich verspreche es wird auch wieder was neues von mir geben. An anderer Stelle, irgendwann. Ich brauch nur Freizeit 😁

Danke. Viele Grüße und bis bald,
Kuchbert

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Hidden : 11/5/2020
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Logo Yanomami

FALLENDE HIMMEL, GIGANTISCHE WÄLDER UND SPRECHENDE TIERE

Es gibt viele verschiedene Mythen und Legenden in den Yanomami-Ländern Südamerikas. In einigen wurde die Welt von einem höchsten Wesen namens Makoaue erschaffen, das die Erde, den Himmel und die ersten Menschen schuf. In anderen wurde die Welt von einem Mann namens Omame und seinem Zwillingsbruder Yoasi erschaffen (der gewöhnlich mehr im Weg stand, als zu helfen).

Alle Traditionen sind sich darüber einig, dass vor langer Zeit der Himmel auf die Erde fiel, viele Dinge zerstörte und die vorherige Erde in die Unterwelt stürzte. Die Erde, in der wir jetzt leben, ist das, was vom alten Himmel übrig geblieben ist. Nach dieser Katastrophe wurde die Erde neu bevölkert. Entweder von Wesen, die von Omame erschaffen wurden oder von Menschen, die vom Himmel auf einem Vogelbein herunterflogen.

Die Yanomami sehen wenig oder sogar keine Trennung zwischen der natürlichen und der menschlichen Welt. Sie glauben, dass die meisten Tiere in der Vergangenheit Menschen waren und dass diese Tiere sich immer noch als Menschen sehen und sich wie Menschen verhalten. Menschen können sich auch manchmal in Tiere verwandeln, entweder bewusst oder auch zufällig.

DIE WELT DER YANOMAMIS

Für die Yanomami hat das Universum vier scheibenförmige Ebenen, die übereinander stehen. Ganz oben ist der obere Himmel. Darunter befindet sich der mittlere Himmel (wo Sonne, Mond und Sterne stehen). Darunter befindet sich die Erde, die ein großer Wald (Urihi) ist und unter alle dem ist die Unterwelt (das ist das, was von der alten Erde übrig geblieben ist, als sie vom fallenden Himmel begraben wurde).

VERBREITUNG

Das Volk der Yanomami lebt im Amazonas-Regenwald, an der Grenze zu Brasilien und Venezuela. Sie sind über viele Dörfer im Hochland und im Wald verteilt. Oft befinden sich diese Dörfer der Yanomami-Jäger in der Nähe von breiten Flüssen, in denen sie auch Fische als Nahrung angeln.

DIE SAGE
Wie die Tiere zum Feuer kamen

Dies geschah vor sehr langer Zeit. Niemand wusste, wie man Feuer macht: die Menschen aßen rohe Sachen und es war nachts sehr kalt. Das einzige Tier, das Feuer hatte, war ein Alligator und er hielt es im Mund und erzählte niemandem davon.

Als der Alligator mit den anderen Tieren auf die Jagd ging, kochte er sein Essen im Geheimen und hielt es in Blätter eingewickelt, damit niemand sehen konnte, dass sein Essen nicht roh war. Eines Tages sah ein Junge von den Wood-Quail-Leuten einige verkohlte Blätter im Alligatorhaus und erzählte es den anderen Tieren. Gemeinsam fanden sie heraus, dass der Alligator irgendwo Feuer versteckt gehalten haben muss. In den nächsten Wochen beobachteten sie ihn alle genau. Sie stellten fest, dass er überall Feuer dabei hatte (und keine Taschen oder eine große Schachtel mit der Aufschrift "Feuer"). Da schlussfolgerten sie, dass er es in seinem Mund versteckt halten musste.

Entschlossen das Feuer für sich zu gewinnen, beschlossen die Tiere eine große Tanzparty zu veranstalten, bei der sie versuchen würden das Feuer von Alligator zu stehlen. Alle Tiere kamen: Waldwachtel, Ameisenbär, Fledermaus, Ameisendrossel und viele andere. Sie alle tanzten lustige Tänze, um den Alligator zum Lachen zu bringen, aber er hatte nicht viel Sinn für Humor und saß nur auf dem Hauptplatz und schaute zu. Zuletzt kam die Ameisendrossel, die auf eine sehr alberne Weise tanzte und zum Abschluss ihrer Darbietung einen riesigen Haufen Sch… (jep, es ist das was ihr denkt) über allen anderen Tieren ablud. Der Alligator fand das urkomisch und überschlug sich in Lachkrämpfen (Fäkalhumor, zeitlos, international verständlich, eben ein Klassiker). Die Vögel nutzten ihre Chance. Sie flogen in Alligators offenes Maul, stahlen das Feuer und flogen dann mit ihm auf die Spitze der höchsten Bäume. Einige verbrannten sich selbst weswegen einige Vögel heute schwarze Federn haben. Dann verteilten sie das Feuer an alle anderen Tiere.

 

Ein modernes Gedicht über diese Sage lautet folgendermaßen:

Alligator gibt auf sein Feuer acht
Reglos bleibt das Maul geschlossen, nur sechs gelbe Zähne spitzen raus
Tonnenschwer scheint der Kiefer zu wiegen, mehr noch als fünf Elefanten es tun
Clevere Schimpansen Drillinge haben aber die Idee.
Im Maul müssen die vier Flammen sich befinden
Nilpferde sieben den Flußschlamm durch
Meisen bedecken sich damit achtsam
Alligator lacht sie aus, öffnet das Maul, sein Feuerbesitz sinkt auf Null
ironisch.


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