Willkommen im Industrieparkt Schwarze Pumpe Traditional Cache
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Maxwell-Smart
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Willkommen im Industrieparkt Schwarze Pumpe
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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Ursprünglich hieß die historische Gastwirtschaft der zur Gemeinde Terpe gehörenden Kolonie Pumpe Zur schwarzen Pumpe. 1955 wurde in der benachbarten Heidelandschaft mit dem Bau eines Braunkohlenveredlungswerkes begonnen. Für dessen Arbeiter wurde ab Juni 1957 die Plattenbausiedlung Hoyerswerda-Neustadt als zweite „sozialistische Wohnstadt“ der DDR errichtet. Zuvor waren viele der Arbeiter im Wohnlager I untergebracht, eine Barackensiedlung mit Wäscherei, diversen Geschäften, einer Küche, Klubhaus und Ambulanz. Zunächst überlegte man, Hoyerswerda mit dem ca. 15 km entfernten Gaskombinat mit einer Bahnlinie zu verbinden, entschied sich dann aber doch dafür, die Arbeiter mit Bussen täglich zu transportieren. 1959 lieferte das Werk erstmals Strom. Am Bau des Werkes war der VEB BMK Kohle und Energie maßgeblich beteiligt. 1958 wurde der VEB Gaskombinat Schwarze Pumpe gebildet, bis 1965 wurden insgesamt drei Brikettfabriken errichtet. Davon wurden zwei (Brikettfabrik West und Ost) nach der Wende abgerissen, die Brikettfabrik Mitte produziert heute noch Briketts für Haushalt- und Industriebedarf. Außerdem produzierte das Werk Stadtgas sowie Braunkohlehochtemperaturkoks. Am Standort befanden sich weiterhin drei Kraftwerke, die den Strom für das Werk und ca. 11 % des gesamten DDR-Bedarfs erzeugten und die Zentralwerkstatt, die eine Reihe von Wartungsarbeiten ausführte, die Wasserwirtschaft, die Betriebsakademie, eine Poliklinik zur medizinischen Versorgung, die Betriebsfeuerwehr und die Betriebsberufsschule. Hier wurden Lehrlinge u. a. zu Instandhaltungsmechanikern, Maschinisten, BMSR-Mechanikern und Baufacharbeitern ausgebildet. Es gab ebenfalls eine dreijährige Berufsausbildung mit Abitur. Anlagen des Untergrundspeichers des Gaskombinats Schwarze Pumpe in Bad Lauchstädt 1989 Das Gaskombinat Schwarze Pumpe war von entscheidender Bedeutung für die Energieversorgung der DDR. So wurden ca. drei Viertel des gesamten Stadtgasbedarfs der DDR hier produziert. Die Bedeutung spiegelte sich unter anderem auch durch eine im DDR-Vergleich bessere Versorgung der Städte Hoyerswerda und Cottbus mit Lebensmitteln, Wohnungen und Konsumgütern wider. Auch die Bezahlung der „in der Kohle“ Beschäftigten war höher als im DDR-Durchschnitt. Hinzu kam, dass Beschäftigte Deputatlohn erhielten. Das waren 100 Zentner Braunkohlebriketts im Jahr und monatlich zwei Flaschen akzisefreier Trinkbranntwein (auch „Kumpeltod“ genannt). Das Kombinat leistete sich außerdem diverse Erholungsobjekte (z. B. Schloss Reinsberg bei Freiberg in Sachsen) und Kinderferienlager, u. a. in Oppach und Rennersdorf (beides in Sachsen). Ab 1980 wurden in der DDR die Kombinate neu gebildet. Das Gaskombinat Schwarze Pumpe war eines der größten Kombinate mit insgesamt ca. 40.000 Mitarbeitern, davon ca. 15.000 allein in Schwarze Pumpe. Neben dem Hauptwerk in Schwarze Pumpe gehörten zum Kombinat außerdem: VEB Braunkohleveredlung Espenhain, VEB Braunkohleveredlung Lauchhammer, VEB Steinkohlekokereien Zwickau, Großgaserei Magdeburg, VEB Verbundnetz Gas Böhlitz-Ehrenberg, VEB PKM Anlagenbau Leipzig und das Brennstoffinstitut Freiberg. 1990 erfolgte die Umwandlung des Kombinates zur Energiewerke Schwarze Pumpe AG (ESPAG). Die Kokerei, die neben dem Druckgaswerk auch als Verursacher der in weitem Umkreis spürbaren Geruchsbelästigung („Schwarze-Pumpe-Gestank“) bekannt war, wurde 1992 stillgelegt und abgerissen. Bei der Sprengung einer der drei Schornsteine fiel dieser durch einen Kernbohrungsfehler nicht wie vorherberechnet, was zur Zerstörung des Kesselhauses führte. Die ESPAG ist 1993 in der Lausitzer Braunkohle Aktiengesellschaft (LAUBAG) aufgegangen. Im gleichen Jahr begann der Bau eines neuen Kraftwerkes, bestehend aus zwei Blöcken mit je 800 MW, durch die VEAG in Schwarze Pumpe. Die Kraftwerksblöcke gingen 1997 bzw. 1998 in Betrieb. Das Braunkohlekraftwerk hat eine Gesamtleistung von 1600 Megawatt. Markant am Kraftwerk Schwarze Pumpe ist das 161 Meter hohe Kesselhaus und somit dritthöchstes Dampferzeugergebäude in Deutschland (nach Block K des Kraftwerks Niederaußem mit 168 m und den beiden Lippendorfern mit 163 m). Auf ihm befindet sich eine Aussichtsplattform. Das Kraftwerk wird heute von der Lausitz Energie Kraftwerke AG betrieben, die es am 30. September 2016 vom schwedischen Energiekonzern Vattenfall übernommen hatte. Die LEAG betreibt im Industriepark auch große Teile der ehemaligen Zentralwerkstatt weiter und wartet dort diverse Geräte und Schienenfahrzeuge, besonders aus den zum Unternehmen gehörenden Tagebauen.
Additional Hints
(Decrypt)
NPUGHAT ZHTTRY TRSNUEA
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