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Mahnmal Traditional Cache

Hidden : 4/19/2020
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Das Mahnmal in Gallneukirchen

 

In Gallneukirchen steht ein Mahnmal für den Frieden. Zwei mächtige Platten aus rostigem Stahl ragen aus dem Boden, die allerdings als ganze Fläche zu verstehen sind, von der nur deren beiden Enden dem Erdreich entrissen wurden. Diese imaginäre ganze Fläche soll die Vergangenheit symbolisieren, von der noch vieles unter dem Mantel der Vergessenheit verborgen liegt und von der nur allmählich bestimmte Teile zum Vorschein kommen. Das Mahnmal in Gallneukirchen thematisiert Ereignisse, die in der Region lange Zeit nur selten Diskussionsthema waren: einerseits die Verfolgung russischer KZ-Insassen, die unter dem schrecklichen Begriff „Mühlviertler Hasenjagd” bekannt geworden ist und auf der Aigner Halde, auf der sich das Denkmal befindet, ihr Ende gefunden hat. Andererseits weist das Mahnmal auf ein Lager der US-Army hin, das sich ebenfalls auf diesem Platz befand und in dem deutsche Soldaten unter katastrophalen Verhältnissen gefangen gehalten wurden.

(Von Univ.-Ass. Dr. Thomas Hellmuth)

Das Mahnmal für den Frieden an der Anton-Riepl-Straße erinnert an die letzten Kriegsmonate in Gallneukirchen. Diese Hatz auf Menschen unter der SS-Parole „schießt sie ab wie die Hasen“ betraf auch Gallneukirchen. In der Nacht zum 2. Februar 1945 unternahmen etwa 500 so genannte K-Häftlinge, hauptsächlich sowjetische Offiziere als Kriegsgefangene, bei acht Grad Celsius unter Null einen Fluchtversuch aus dem Todesblock 20 des KZs Mauthausen. Mit den Feuerlöschern ihrer Baracke und diversen Wurfgeschossen griff eine Gruppe die beiden Wachtürme an, während eine zweite Gruppe mit feuchten Decken und Kleidungsstücken den elektrischen Zaun kurzschloss. Dann kletterten die Häftlinge über die Mauer. Zunächst gelang es 419 Häftlingen, das Lagerareal zu verlassen. Viele der ausgehungerten Flüchtlinge brachen jedoch bereits kurz nach der Mauer erschöpft im Schnee zusammen oder starben im Kugelhagel der Maschinengewehre. Alle, die nicht in die Wälder entkommen konnten, und 75 im Block zurückgebliebene Kranke wurden noch in derselben Nacht exekutiert. Insgesamt gelang über 300 Häftlingen vorerst die Flucht. Noch am selben Morgen rief die SS-Lagerleitung eine „Treibjagd“ aus, an der sich neben SS, SA, Gendarmerie, Feuerwehr, Wehrmacht, Volkssturm und Hitler-Jugend auch die Zivilbevölkerung der Umgebung beteiligte. Das Ziel dieser drei Wochen langen „Hetzjagd“ war, „niemanden lebend ins Lager zurückzubringen“. Der Großteil der Flüchtigen wurde aufgegriffen und meistens an Ort und Stelle getötet. Die toten Häftlinge wurden nach Ried in der Riedmark, dem Stützpunkt der „Jagd“, gebracht und dort zu einem Haufen gestapelt. Mitglieder des Volkssturms, die Gefangene zum KZ zurückbrachten, wurden beschimpft, weil sie diese nicht sogleich getötet hatten.

Quelle: http://www.oberoesterreich.at/oesterreich/poi/430016021/mahnmal-fuer-den-frieden.html

In der Hoffnung, dass so etwas nie wieder passiert und dass Hobbies wie unseres die Gemeinschaft weltweit fördern wünsche ich euch

Happy hunting

Kraftlackl
 
Update 12. 6. 2024: Schwierigkeit auf 3 erhöht, kein Grasbüschel mehr (neuer Hint)

Additional Hints (Decrypt)

Oüpx qvpu, hagre qre Cynggr Ibefvpugvt össara!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)