Am Anfang war der Auerochse.
Vielleicht bot sich im Hervester Bruch nach der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren schon mal ein ähnliches Bild wie heute?! Auerochsen grasten auf Lichtungen im Erlenbruchwald und hielten durch Verbiss aufkommende Sträucher und Bäume ganze Bereiche des Niedermoores offen. Jahrtausende später wurde das Land durch Entwässerung urbar gemacht und lange Zeit landwirtschaftlich genutzt. Inzwischen ist der Hervester Bruch dem ursprünglichen Zustand wieder nähergekommen. Hier im Westen des Gebietes waren es die Bergsenkungen, im Osten Naturschutzmaßnahmen, die zur Entwicklung dieses besonders vielfältigen und artenreichen Feuchtgebietes führten. Nun werden die robusten Heckrinder als Ersatz der längst ausgestorbenen Auerochsen zur Landschaftspflege im Hervester Bruch eingesetzt.
Quelle: Natur erleben NRW - NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V. - Kreis Recklinghausen.

Was Heckrinder mit den Auerochsen zu tun haben erfahrt ihr auf der örtlichen Schautafel “Gehörnte Landschaftspfleger“. Ihr solltet auf jeden Fall immer ein Fernglas und eine Fotokamera dabei haben um die Weißstörche sowie Wasservögel, Heckrinder, Wasserbüffel, usw. zu beobachten und lohnende Motive ablichten zu können.
Viel Vergnügen auf der Storchenroute durch‘n Hervester Bruch, Beegees57

"Hier handelt es sich um ein Naturschutzgebiet, die offiziellen Wege müssen und dürfen zu keiner Zeit verlassen werden!!!"
Medaillenspiegel:
FTF - GOLD - Brutus66
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TTF - BRONZE - westmann